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Juniper Networks entkoppelt die Junos Software und erweitert damit die Flexibilität und die Möglichkeiten der Netzwerkautomatisierung für Kunden erheblich

Neuer Access-Switch und Software-Implementierungsmodelle bieten Rechenzentrumskunden ein hohes Maß an Flexibilität

München, 4. November 2015Juniper Networks (NYSE: JNPR), der Branchenführer für Innovationen im Bereich der Netzwerktechnik, bietet Kunden größtmögliche Flexibilität bei der Rechenzentrums-Installationen dank einer neuen, entkoppelten Version der Junos Software. Die neue Version wurde erstmals auf dem NXTWORK 2015 Customer Summit gezeigt. Anwender haben damit die Möglichkeit, Netzwerk-Services oder Anwendungen von Drittanbietern direkt auf den Junos Plattformen zu installieren. Zudem können sie das OCP-Software-Modell (Open Compute Project) für die direkte Programmierung von Juniper Systemen nutzen. Mit den Access Switches der Serie QFX5200 hat Juniper auch die erste Plattform vorgestellt, auf der das entbündelte Junos läuft und die den neuen 25 und 50 GbE-Standard (Gigabit Ethernet) unterstützt. In der Kombination stellen die Switches und Software nicht nur branchenführende Automatisierungs- und Programmierfunktionen für Netzwerke bereit, sondern bieten auch die Flexibilität, Hardware getrennt von der Software zu kaufen, die in Form eines bedarfsorientierten Lizenzierungsmodells angeboten wird.

Juniper kündigte darüber hinaus an, dass das Unternehmen die rasche Implementierung seiner MetaFabric™ Architektur und seiner Contrail SDN-Technologien (Software-Defined-Networking) in führende konvergente und hyper-konvergente Stack-Lösungen plant. Anwender können dadurch ihre Rechenzentrums- und Cloud-Infrastrukturen vereinfachen und skalieren. Gleichzeitig sind ihre Investitionen langfristig geschützt.

Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Anwender nach Möglichkeiten für eine gemeinschaftliche Arbeit und Kommunikation suchen, hat sich die Aufgabenstellung von Netzwerken grundlegend verändert. In Verbindung mit dem steigenden Netzwerkverkehr und dem stetigen Wachsen virtualisierter Anwendungen, Containern und Aufgaben, setzt dies die IT zunehmend unter Druck: Sie soll ständig mehr, schneller und kostengünstiger liefern und dabei gleichzeitig innerhalb kürzester Zeit erforderliche Skalierungen durchführen.

Rechenzentren, die mit der Geschwindigkeit des Geschäftsbetriebs Schritt halten sollen, müssen eine flexible Infrastruktur unterstützen, die auf Virtualisierung, Automatisierung, konvergente Systeme, Softwaredefinition und cloudbasierte Technologien fokussiert ist. Laut Gartner Analysen werden Infrastruktur- und Betriebsorganisationen durch die Einführung agiler Infrastrukturen gezwungen, ihre Infrastrukturstrategie zu überdenken und sich auf Schwerpunkte wie auf integrierte Systeme sowie Cloud- und Virtualisierungs-Technologien zu lenken. Dazu sind wiederum Web-Scale-Modelle, die Nutzung von Containern und die Einführung einer softwaredefinierten Infrastruktur erforderlich.*

Highlights

Juniper Networks erweiterte seine MetaFabric-Architektur mit neuen 25/50GbE Access Switches, einer entkoppelten Version von Junos und konvergenten Stack-Angeboten, die von Partnern validiert wurden. Den Kunden steht so eine unkomplizierte und intelligente Option zur Weiterentwicklung und Automatisierung ihrer Cloud-Netzwerke zur Verfügung, ohne sich von einem bestimmten Anbieter abhängig zu machen.

Entkoppelte Junos Software bietet Server-ähnliche Funktionalität mit kompletter Suite an Netzwerk-Services

  • Mit der entkoppelten Junos Software können Kunden zum ersten Mal Applikationen von Drittanbietern direkt auf unterstützten Juniper Switching-Systemen entwickeln und installieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, die entbündelte Junos Software auf ONIE-konformen (Open Network Install Environment) Switches von anderen Anbietern zu betreiben.

  • Mit dem offenen Plattform-Konzept bietet Juniper offenen Zugriff auf Linux, sodass die Kunden jetzt OpenStack, Apache, Netconf oder andere Tools nutzen können, um Third-Party-Anwendungen nach Wunsch zu orchestrieren. Diese neue Modularität von Netzwerkservices ermöglicht die mühelose Integration in Kundenapplikationen, SDN-Controller und Orchestrierungs-Tools.

  • Die Unterstützung von MPLS, BGP, EVPN-VXLAN und das branchenweit robusteste L2/L3-Featureset ermöglicht Juniper den Kunden Optionen für die Entwicklung, Strukturierung und Automatisierung des optimalen Overlay-Netzwerks mit der besten Underlay-Infrastruktur zu bieten.

  • Im Rahmen eines neuen Preismodells für den QFX5200 können die Kunden Junos und die QFX5200 Hardwareplattform zusammen oder getrennt kaufen.

QFX5200 Switches erweitern die Bandbreiten-Performance mit Support für 25/50GbE Ethernet Standards

  • Die QFX5200 Access Switches der nächsten Generation mit Multi-Speed-Funktionalität von 10GbE bis 100GbE ermöglichen den Kunden den Umstieg auf höhere Portgeschwindigkeiten und bieten Unterstützung für 25 GbE/50 GbE ohne kostspielige Upgrades. 25GbE stellt den Kunden die 2,5-fache Leistung auf der vorhandenen 10GbE-Kabelinfrastruktur zur Verfügung.

  • QFX5200 Switches unterstützen die entbündelte Version von Junos und verbinden hochleistungsfähiges Switching mit der Flexibilität, Performance und Funktionalität einer Quad-Core-Server-CPU.

  • Für das Management wird der Junos Space Network Director genutzt, mit dem sich das gesamte Unternehmensnetzwerk von einer zentralen Konsole aus steuern lässt.

  • Aufgrund des Junipers Network Director Managementpakets für VMware® vRealize™ Operations, zusätzlich zur Kompatibilität mit dem VMware vCenter™ Server, erhalten die Nutzer Informationen zu Status, Kapazität und Performance der Netzwerkinfrastruktur. Damit werden die physische und virtuelle Kontrolle sowie das Management des Netzwerks noch zusätzlich vereinfacht.

MetaFabric und Contrail Lösungen werden in branchenführende konvergente und hyper-konvergente Stack-Lösungen eingebunden

  • Die in der Praxis bewährten MetaFabric- und Contrail-Lösungen von Juniper werden in branchenführenden konvergenten Stack-Plattformen genutzt und bieten den Kunden eine offene Plug-and-Play-Infrastruktur für die rasche Implementierung von Rechenzentrums- und Cloud-Netzwerken.

  • In Zusammenarbeit mit Schlüsselpartnern unterstützt Juniper die Kunden bei der Vereinfachung ihrer RZ-Infrastrukturen anhand validierter Referenzarchitekturen, die nicht nur die Interoperabilität der verwendeten Technologien gewährleisten, sondern auch eine einfache Implementierung sicherstellen und gemeinsame Supportleistungen beinhalten.

  • Juniper Lösungen werden in verschiedene branchenführende konvergente Stack-Lösungen mit globalen Partnern wie Atos, FusionStorm, InterCloud Systems, InterVision, ITQAN, Redapt, Technica und VirtualArmor integriert.

Auf der NXTWORK 2015 stellte Juniper zudem Cloud CPE vor, eine vollständig automatisierte End-to-End-NFV-Lösung (Network Function Virtualization), die auf einem offenen Framework basiert. Die Kunden können damit umfassende neue Services anbieten und gleichzeitig die Effizienz ihrer Netzwerke steigern. Cloud CPE enthält Contrail Service Orchestration, eine komplette Management- und Orchestrierungs-Plattform für die Bereitstellung und Verwaltung virtualisierter Netzwerkservices, sowie NFX250, die erste einer Reihe softwaregesteuerter Netzwerk- und Sicherheits-Service-Plattformen, die als sichere On-Premises-Geräte betrieben werden, auf denen mehrere virtualisierte oder containerbasierte Services von Juniper und Drittanbietern gleichzeitig laufen.

Zitate

„Unsere Kunden müssen Netzwerk-Infrastrukturen immer schneller implementieren, um mit der Geschwindigkeit der sich verändernden Business-Anforderungen Schritt zu halten. Das Ergebnis: Der Einsatzzweck des Netzwerks hat sich maßgeblich verändert. Anwender sollen sich schnell, agil und zuverlässig verbinden können. Unsere neue Software-Infrastruktur für Junos und die QFX5200 Serie zeigt in Kombination mit unserer Technologieintegration in führende konvergente Stacks, dass die Juniper Lösungen für Rechenzentren die benötigte Automatisierung, Programmierbarkeit und Offenheit bieten. Damit lösen sie die dringlichsten Netzwerk-Herausforderungen unserer Kunden und beenden die Notwendigkeit der technologischen Bindung an einen einzigen Anbieter.“

- Jonathan Davidson, Executive Vice President und General Manager, Juniper Development & Innovation, Juniper Networks

* Quelle: Gartner, Inc. „Infrastructure Agility Key Initiative Overview“, (16. Juli 2015) von Philip Dawson, Arun Chandrasekan, Mike Chuba und Matthew Brisse

Zusätzliche Informationen

  • Blogbeitrag: Agility and Choice Demand an Open Software Business by Jonathan Davidson, Executive Vice President and General Mmanager, Juniper Development and Innovation

  • Blogbeitrag: Partner Watch: Stacks by Matt Hurley, Corporate Vice President Partner and Field Marketing, Juniper Networks

  • Fachartikel: Disaggregating Junos Software for Data Center Innovation

  • Datenblatt: QFX5200 Series Switches

Über Juniper Networks

Juniper Networks (NYSE: JNPR) bietet Innovationen für Router, Switches und Sicherheitslösungen. Juniper Networks liefert Software, Chips und Systeme, die die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Netzwerks verbessern. Weitere Informationen finden Sie bei Juniper Networks (www.juniper.net/de) auf Twitter und Facebook.

Juniper Networks und Junos sind registrierte Markenzeichen von Juniper
Networks, Inc. in den USA und anderen Ländern. Die Logos von Juniper Networks, Junos und MobileNext sind Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. Alle anderen Markenzeichen, Service-Marken, registrierte Markenzeichen und registrierte Service-Marken sind im Besitz ihrer jeweiligen Inhaber.

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