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Juniper Networks liefert maximale Sicherheit für Cloud-Services und Mega-Rechenzentren
Initiative für Cloud-fähige Rechenzentren bietet optimale Lösungen, um die Infrastruktur zu vereinfachen, gemeinsamen zu nutzen und zu sichern

New York, U.S.A. — 29. Oktober 2009 — Juniper Networks® (NYSE: JNPR) bringt für Rechenzentren mehrere neue Netzwerk- und Securitylösungen auf den Markt. Mit diesen können Unternehmen und Service Provider ihre Netzwerkinfrastrukturen vereinfachen sowie ihre Netzwerke gemeinsam nutzen und sichern, um im großen Maßstab Cloud-Services bereitzustellen.

Die neue Initiative ’Cloud-fähiges Rechenzentrum’ erweitert die bisherigen Lösungen von Juniper Networks zur Vereinfachung von Netzwerken: Kunden können jetzt die Netzwerke ihrer Rechenzentren gemeinsam nutzen und sichern. Die Initiative umfasst fünf praktische Schritt-für-Schritt-Lösungsmodule mit Implementierungsanleitungen und „Best Practices“. Sie unterstützen Kunden dabei, Cloud-fähige Rechenzentren aufzubauen. Die Module umfassen unterschiedliche Lösungsdesigns: zur Sicherung von Datenströmen zwischen den Servern sowie den virtuellen Maschinen innerhalb eines Cloud-fähigen Rechenzentrums und zur Sicherung der Datenströme zwischen mobilen Clients und dem Cloud-fähigen Rechenzentrum. Zudem enthalten die Lösungen Module, die Nutzer- und Anwendungsidentität in die Rechenzentrumsrichtlinien integrieren. Unter der Verwendung des standardbasierten VPLS-Service (Virtual Private LAN Service) ermöglichen die Module virtuelle LANs sowohl innerhalb von Rechenzentren, als auch zwischen Rechenzentren.

Die neuen Lösungen funktionieren mittels der „Dynamic Services Architecture“ in den Service-Gateways der SRX-Serie von Juniper. Diese Gateways lassen sich jetzt auf 10 Millionen gleichzeitig ablaufende Benutzer-Sessions skalieren. Das sind 2,5 Mal mehr Sitzungen als bei der vorherigen Gateway-Generation von Juniper und fünf Mal mehr als bei den besten Konkurrenzprodukten. Die aktuelle SRX5000-Serie von Juniper bietet darüber hinaus einen schnellen Durchsatz für mehr Sicherheit in der Cloud und ermöglicht bis sechs Mal schnellere Firewall- und sieben Mal schnellere Intrusion-Prevention-Dienstei. Die neue SRX-Serie verbraucht 50 Prozent weniger Energie und benötigt 67 Prozent weniger Platzbedarf verglichen mit dem besten Konkurrenzprodukt bei vergleichbarem Durchsatzii.

„Rechenzentren, Netzwerktechnologie und Sicherheit spielen alle eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Cloud-Services, die höhere Geschwindigkeit und größere Skalierbarkeit erfordern als je zuvor“, erklärt Mark Bauhaus, Executive Vice President und General Manager für den Bereich Service Layer Technologies bei Juniper Networks. „Wir wissen, dass es einen regelrechten Cloud-Hype gibt, und wir bemerkten, dass viele Kunden mit den Möglichkeiten und Fallstricken nicht zurechtkommen. Unsere neuen Lösungsmodule sind so konzipiert, dass Kunden beim Aufbau des richtigen Fundaments Schritt für Schritt angeleitet werden. Somit sind sie in der Lage, die exponentielle Zunahme des Datenverkehrs zu verwalten, ihre Ressourcen zu virtualisieren und Services im großen Maßstab zu sichern“, so Bauhaus weiter.

  • Virtualisierte Sicherheitsservices: Juniper optimiert das in der Branche am höchsten skalierbare Set von Sicherheitsservices, das über die SRX-Serie von Juniper verfügbar ist. Sie bietet Richtliniendurchsetzung für Cloud-Services, einschließlich Anwendungs- und Identitätsüberwachung.
    • AppSecure: Eine neue Tool-Sammlung, mit der Transparenz und Kontrolle beim Zugriff auf Applikationen in Cloud-fähigen Rechenzentren geschaffen werden, einschließlich eines AppDOS-Dienstes, der Cloud-Nutzer vor der wachsenden Bedrohung durch Botnet-basierte Denial-of-Service-Angriffe schützt.
    • Koordinierte Bedrohungskontrolle: Benutzeridentität und Wissen über die Anwendung werden in die Sicherheitsrichtlinien integriert. Somit wird eine detaillierte Kontrolle über die Datenströme in der Cloud erreicht.
    • Sicherheit für virtuelle Server: Richtlinienfestlegung für virtuelle und physische Computer im Netzwerk durch die Partnerschaft mit Altor Networks, dessen Produkt in die SRX-Serie, den Netzwerk- und Sicherheitsmanager sowie den Security Threat Response Manager (STRM) von Juniper integrierbar ist.
    • Höhere Anzahl an Sitzungen: Unterstützung für 10 Millionen gleichzeitiger Sitzungen mit SRX 5800 – 2,5 Mal mehr als noch im letzten Jahr.
    • Verdoppelung der Dichte: Verdoppelung der Dichte und Verbindungskapazität des 10 Gigabit Ethernet.
    • Software-Upgrades bei laufendem Betrieb: Einfache Upgrades, mit denen die Ausfallzeit der Cloud-Infrastruktur minimiert und die Zuverlässigkeit der Cloud-Services gesteigert wird.
  • Infrastruktur für virtuelle Desktops: Neuer Support für Citrix und VMware VDI auf den Appliances der SA-Serie von Juniper: Cloud-Benutzer können dadurch über SSL-VPN nahtlos auf virtuelle Desktops nach einmaliger Anmeldung (Single-Sign-On) zugreifen.
  • MX-3D-Router mit 3D-Skalierung: Neue Produkte, die über die zwei- bis vierfache Kapazität der Konkurrenzprodukteiii verfügen und zudem dynamische Kontrolle, offene Anwendungsplattformen und sehr gute Wirtschaftlichkeit bei der Bereitstellung von Cloud-Services bieten.
  • Netzwerkanwendungsplattform Junos Space: Juniper präsentiert eine neue Software, mit der Entwickler Netzwerkabläufe vereinfachen, den Support automatisieren und die Servicebereitstellung beschleunigen.
  • Integrierter Netzwerk-Client Junos Pulse: Neuer integrierter Client, der beim Zugriff auf Cloud-Services Standort- und Identitätsüberwachung sowie Geräteüberprüfung durchführt. Sicherheitsbedrohungen werden entschärft und der Benutzerkomfort auf Rechnern und Mobiltelefonen erhöht.

„Umfassende Netzwerksicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für öffentliches und privates Cloud Computing“, erklärt Jon Oltsik, Principal Analyst bei der Enterprise Strategy Group. „Um die Kraft der Cloud freizusetzen, benötigen große Unternehmen Dienste für die Netzwerksicherheit, die sich vielseitig und flexibel zusammenstellen lassen und je nach Bedarf abrufbar sind. Juniper ist angesichts seiner Leistungsfähigkeit und seiner Sicherheitsstärke bestens positioniert, um den Übergang zu beschleunigen und das Potential von Cloud Computing zu nutzen“, schließt Oltsik.

Mit den neuen Produkten und Lösungen können Kunden Cloud-fähige Rechenzentren aufbauen, die sie in die Lage versetzen, das von Juniper bereits angekündigte Stratus-Projekt zur Vereinfachung von Rechenzentrumsarchitekturen zu nutzen. Mittels Stratus entwickelt Juniper eine einheitliche Struktur für Rechenzentren, die einen Quantensprung hinsichtlich Maßstab, Leistung und Einfachheit von Rechenzentrumsnetzwerken darstellt und die Flexibilität bietet, vollständig konvergierte und virtualisierte Umgebungen zu unterstützen. Stratus eröffnet den Weg zu riesigen konsolidierten Rechenzentren, die ’einen einzigen logischen Switch’ nutzen, um jedwede Netzwerkressourcen dynamisch zuzuweisen - darunter Routing- und Securityservices, Speicher, Server und andere Appliances.

Informationen und Links zum Start

Weitere Informationen und Material zu den neuen Produkten finden sich unter:

Juniper und seine Partner veröffentlichen mehrere Pressemitteilungen zu den Produktankündigungen. Weitere Informationen finden sich im Online-Newsroom (siehe Link oben) oder auf Twitter (twitter.com/junipernetworks oder twitter.com/Juniper_DE, Facebook oder in der Juniper Networks Community.

Über Juniper Networks

Juniper Networks, Inc. ist Marktführer im Bereich High-Performance-Netzwerke. Juniper bietet eine hochleistungsfähige Netzwerkinfrastruktur, mit der sich eine flexible und zuverlässige Umgebung aufbauen lässt, welche die Bereitstellung von Diensten und Applikationen beschleunigt. High-Performance Netzwerke unterstützen High-Performance Business. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.juniper.net.

Juniper Networks und Junos sind registrierte Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. in den USA und anderen Ländern. Die Logos von Juniper Networks und Junos sind Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. Alle anderen Markenzeichen, Service-Marken, registrierte Markenzeichen und registrierte Service-Marken sind im Besitz ihrer jeweiligen Inhaber.

iJuniper Networks führte im Oktober 2009 Tests mit Konkurrenzprodukten durch. Das Modell SRX5800 von Juniper bewältigt einen Firewall-Datendurchsatz von 120 Gbit/s und Intrusion Prevention Services bei 30 Gbit/s verglichen mit nur 20 Gbit/s Firewall-Datendurchsatz beim Cisco 5580 (unterstützt keine Intrusion Prevention) und nur 4 Gbit/s Durchsatz bei Intrusion Prevention des Cisco IPS4270.
iiJuniper führte im Oktober 2009 Tests mit Konkurrenzprodukten durch. Energieeinsparungen werden in Firewall-Datendurchsatz pro Watt gemessen. Das Modell SRX5600 von Juniper nimmt maximal 2.400 Watt bei einem Firewall-Datendurchsatz von 60 Gbit/s auf, während das Modell 5580-20 von Cisco maximal 800 Watt bei einem Firewall-Datendurchsatz von 10 Gbit/s aufnimmt – um 60 Gbit/s zu erreichen, wären also 6 Firewalls bzw. 4.800 Watt erforderlich. Raumeinsparungen werden in Firewall-Datendurchsatz pro HE gemessen. Das Modell SRX5600 von Juniper belegt 8 HE bei einem Firewall-Datendurchsatz von 60 Gbit/s, während das Modell 5580-20 von Cisco 4 HE bei einem Firewall-Datendurchsatz von 10 Gbit/s belegt – um 60 Gbit/s zu erreichen, wären also 6 Firewalls bzw. 24 HE erforderlich.
iiiJuniper führte im Oktober 2009 Tests mit Konkurrenzprodukten durch. Testergebnis: 2,64 Tbit/s Durchsatz bei dem MX960 3D von Juniper im Vergleich zu 1 Tbit/s und 1,28 Tbit/s Durchsatz bei der Konkurrenz.