Aufbau des Internets der Zukunft

Lange hatten die vorhandenen Netzwerkgeräte Poznan Supercomputer and Networking Center daran gehindert, das Leistungspotenzial seiner Glasfaserinfrastruktur auszuschöpfen und sein Ziel zu erreichen, in allen innerstädtischen Netzen (WAN) eine Breitbandverbindung bereitzustellen.

PSNC betreibt das polnische Glasfasernetz, genannt PIONIER, sowie das akademische MAN Posens, eine der größten Städte des Landes mit 600.000 Einwohnern. Mit seinen 140.000 Studierenden ist Posen eine echte Universitätsstadt.

Überblick


Unternehmen Poznan Supercomputing and Networking Center (PSNC)
Branche Forschung
Region EMEA
Bild: Poznan
„Unser Ziel war die Errichtung eines MPLS-Backbones, mit dem sich die Bandbreite und die Datendurchsatzrate der einzelnen MANs steigern ließen. Außerdem wollten wir dynamische virtuelle Verbindungen und dedizierte Kanäle bereitstellen, auf die Universitäten und Forschungseinrichtungen bei Bedarf zugreifen können.“
Artur Binczewski Leiter der Netzwerkabteilung, PSNC

Die geschäftliche Herausforderung

Das Ziel bestand darin, sämtlichen wissenschaftlichen Einrichtungen Polens Zugang zu einer innovativen und sicheren Netzwerkumgebung zu verschaffen. Zudem wollte PSNC die Effektivität in der Forschung steigern und ein „Internet der Zukunft“ aufbauen, das es den polnischen Einrichtungen erlaubt, grenzüberschreitend zu agieren.

Geschäftslösung

Nachdem sich PSNC beim polnischen Wissenschaftsministerium einen von der EU geförderten Zuschuss gesichert hatte, wurde das Projekt NEWMAN ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses öffentlichen Vorhabens sollten 500 Router der nächsten Generation für ein landesweites Projekt angeschafft werden, bei dem in allen 21 MANs sowie im Glasfasernetz eine MPLS-IP-Plattform zum Einsatz käme.

Geschäftsergebnisse

Den Zuschlag für dieses Projekt erhielt Juniper Networks. Seine Universal Edge Router 3D der MX-Serie konnte allen technischen Anforderungen von PSNC gerecht werden, u. a. Funktionsprüfungen für Layer 2, Layer 3, MPLS und VPLS. Zudem war Juniper der einzige Anbieter, der den Test für die Schnittstellenleistung bestand, und das, obwohl Juniper bei weitem am günstigsten war.

„Die Vereinbarung mit Juniper hat uns zu einer extrem modernen Infrastruktur verholfen, mit der wir in der Lage sind, künftige Anforderungen der Forschungs-Community zu erfüllen.“
Artur Binczewski Leiter der Netzwerkabteilung, PSNC