Cloud-bereiter Verbindungsprozess
Erfahren Sie mehr über den Prozess, mit dem Ihre Switches eine Verbindung zu den Services in der Juniper Mist™ Cloud herstellen.
Juniper EX-Serie-Switches sind Cloud-fähige Geräte, d. h. sie können sich ab Tag 0 mit der Juniper Mist Cloud verbinden. Wenn eine unterstützte Version von Junos ausgeführt wird, können diese Switches auch automatisch eine Verbindung zu Juniper Mist Cloud-Services herstellen, wo sie dann über das Mist-Portal eingebunden (Tag 1), verwaltet (Tag 2) und überwacht (Tag 2+) können.
Im Rahmen der vollständig automatisierten Bereitstellung (ZTP) werden bei einer sicheren TCP-Verbindung Pre-shared Keys sowohl auf dem Gerät als auch in der Cloud verwendet, um eine Verbindung herzustellen. Abbildung 1 zeigt eine Aufschlüsselung des ZTP-Prozesses.
An der Vorderseite der Switches EX4100, EX4100-F und EX4400 befindet sich eine CLD-Schnittstellen-LED, mit der Sie den ZTP-Fortschritt überwachen können. Das Blinkmuster der LED kann bei der Behebung von Day 0-Verbindungsproblemen helfen.
Für Switches, die sich bereits in der Cloud befinden, können Sie den Verbindungsstatus auf der Seite "Switches" des Mist Portals anzeigen.
Wenn ein Cloud-fähiger Switch zum ersten Mal eingeschaltet wird, stellt ein integrierter Phone-Home-Client (PHC) eine Verbindung zu einem Umleitungsserver her, der ihn dann an einen Telefon-Homeserver (PHS) weiterleitet, wo der Switch die neueste Junos-Konfiguration abrufen kann. Sie können den Switch auch eine Verbindung zu einem DHCP-Server herstellen lassen, der ZTP unterstützt, und von dort aus den ZTP-Prozess ausführen.
Switches, auf denen ausgehendes SSH ausgeführt wird, werden mithilfe von SSH/NETCONF-Sitzungen verwaltet. Switches, die mit CloudX aktiviert sind, verwenden HTTPS und JTI für die Verwaltung, was das Standardverhalten ist.