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Konfigurieren der Modulredundanz für ein Virtual Chassis

Standardmäßig verwendet ein Router oder Switch Link-Redundanz für aggregierte Ethernet-Schnittstellen (Bundles), die mit einer gezielten Datenverkehrsverteilung konfiguriert sind. Alternativ zur Verwendung der Link-Redundanz können Sie die Modul-Redundanz, auch bekannt als FPC-Redundanz, für ein Virtual Chassis konfigurieren, das mit gezielter Datenverkehrsverteilung für IP-Demux- oder VLAN-Demux-Abonnenten auf aggregierten Ethernet-Schnittstellen konfiguriert ist.

In einem Virtual Chassis weist die Modul-Redundanz die primäre Verbindung und die Backup-Verbindung verschiedenen MPC/MIC-Modulen oder Linecards zu, unabhängig von der Virtual Chassis-Rolle (primär oder Backup) des Mitgliedsgeräts, in dem das Modul installiert ist. Modul-Redundanz bietet Redundanzschutz, wenn ein Modul oder eine Verbindung im Virtual Chassis ausfällt.

Bevor Sie beginnen:

So konfigurieren Sie die Modul-Redundanz:

  1. Melden Sie sich auf dem primären Gerät des Virtual Chassis bei der Konsole an.
  2. Geben Sie an, dass Sie die logische Demux-Schnittstelle konfigurieren möchten.
  3. Aktivieren Sie die gezielte Verteilung für die Schnittstelle.
  4. Geben Sie das aggregierte Ethernet-Paket an, für das Sie die Modul-Redundanz konfigurieren möchten.
  5. Aktivieren Sie die FPC-Redundanz (Modul) für das angegebene aggregierte Ethernet-Bundle.
Optimale Vorgehensweise:

Es wird empfohlen, nicht sowohl Modul (FPC) Redundanz als auch Chassis-Redundanz für dieselbe aggregierte Ethernet-Schnittstelle in der Virtual Chassis zu konfigurieren. Wenn Sie dies tun, hat die Modul-Redundanz Vorrang vor der Chassis-Redundanz.