Konfigurieren der Modulredundanz für ein Virtual Chassis
Standardmäßig verwendet ein Router oder Switch Link-Redundanz für aggregierte Ethernet-Schnittstellen (Bundles), die mit einer gezielten Datenverkehrsverteilung konfiguriert sind. Alternativ zur Verwendung der Link-Redundanz können Sie die Modul-Redundanz, auch bekannt als FPC-Redundanz, für ein Virtual Chassis konfigurieren, das mit gezielter Datenverkehrsverteilung für IP-Demux- oder VLAN-Demux-Abonnenten auf aggregierten Ethernet-Schnittstellen konfiguriert ist.
In einem Virtual Chassis weist die Modul-Redundanz die primäre Verbindung und die Backup-Verbindung verschiedenen MPC/MIC-Modulen oder Linecards zu, unabhängig von der Virtual Chassis-Rolle (primär oder Backup) des Mitgliedsgeräts, in dem das Modul installiert ist. Modul-Redundanz bietet Redundanzschutz, wenn ein Modul oder eine Verbindung im Virtual Chassis ausfällt.
Bevor Sie beginnen:
Konfigurieren Sie ein Virtual Chassis, das aus zwei Routern oder zwei Switches besteht.
Stellen Sie sicher, dass das aggregierte Ethernet-Paket ohne Verbindungsschutz konfiguriert ist.
Siehe Konfigurieren des Schutzes für aggregierte Ethernet-Verbindungen.
So konfigurieren Sie die Modul-Redundanz:
Es wird empfohlen, nicht sowohl Modul (FPC) Redundanz als auch Chassis-Redundanz für dieselbe aggregierte Ethernet-Schnittstelle in der Virtual Chassis zu konfigurieren. Wenn Sie dies tun, hat die Modul-Redundanz Vorrang vor der Chassis-Redundanz.