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Richtlinien für die Anwendung von Traffic-Policern

Folgende allgemeine Richtlinien gelten für Traffic-Policer:

  • Es kann nur ein Policer-Typ auf die Ein- oder Ausgabe derselben physischen oder logischen Schnittstelle angewendet werden. Beispielsweise ist es Ihnen nicht gestattet, einen Policer und einen hierarchischen Policer in der gleichen Richtung an der gleichen logischen Schnittstelle anzuwenden.

  • Eine Verkettung von Policern – d. s. das Anwenden von Policern sowohl auf einen Port als auch auf die logischen Schnittstellen dieses Ports – ist nicht zulässig.

  • Pro physikalischer oder logischer Schnittstelle werden maximal 64 Policer unterstützt, da keine Behavior Aggregation (BA)-Klassifizierung – eine Datenverkehrsklassifizierung basierend auf CoS-Werten in den Paket-Headern – auf die logische Schnittstelle angewendet wird.

  • Der Policer sollte unabhängig von der BA-Klassifizierung sein. Ohne BA-Klassifizierung wird der ganze Datenverkehr an einer Schnittstelle je nach Konfiguration entweder als beschleunigte Weiterleitung (EF) oder Nicht-EF behandelt. Mit BA-Klassifizierung kann eine physische oder logische Schnittstelle bis zu 64 Policer unterstützen. Die Schnittstelle kann eine physische oder logische Schnittstelle sein.

  • Mit der BA-Klassifizierung wird der verschiedene Datenverkehr (der nicht an einen der BA-Klassifizierungs-DSCP/EXP-Bits abgleicht) als Nicht-EF-Datenverkehr policen. Für diesen Datenverkehr werden keine separaten Policer installiert.

  • Policer können nur auf Unicast-Pakete angewendet werden. Informationen zum Konfigurieren eines Filters für überfluteten Datenverkehr finden Sie unter Anwenden von Weiterleitungstabellenfiltern.