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Verstehen von OSPF-Konfigurationen

Um OSPF in einem Netzwerk zu aktivieren, müssen Sie das Protokoll auf allen Schnittstellen innerhalb des Netzwerks aktivieren, auf dem DER OSPF-Datenverkehr übertragen werden soll. Um OSPF zu aktivieren, müssen Sie eine oder mehrere Schnittstellen auf dem Gerät innerhalb eines OSPF-Bereichs konfigurieren. Sobald die Schnittstellen konfiguriert sind, werden OSPF Link State Advertisements (LSAs) an alle OSPF-fähigen Schnittstellen übertragen, und die Netzwerktopologie wird im gesamten Netzwerk gemeinsam genutzt.

Um die minimale Gerätekonfiguration für einen Knoten in einem OSPF-Netzwerk abzuschließen, gehören:

  1. Konfigurieren der Geräteschnittstellen. Weitere Informationen finden Sie in der Junos OS Network Interfaces Library für Routing-Geräte oder im Konfigurationshandbuch für Junos OS-Schnittstellen für Sicherheitsgeräte.

  2. Konfigurieren der Router-Identifikatoren für die Geräte in Ihrem OSPF-Netzwerk

  3. Erstellen des Backbone-Bereichs (Bereich 0) für Ihr OSPF-Netzwerk und Hinzufügen der entsprechenden Schnittstellen zum Bereich

    Hinweis:

    Sobald Sie diesen Schritt abgeschlossen haben, beginnt OSPF mit dem Senden von LSAs. Für die Aktivierung des OSPF-Datenverkehrs im Netzwerk ist keine zusätzliche Konfiguration erforderlich.

Sie können Ihr OSPF-Netzwerk je nach Ihren Netzwerkanforderungen weiter definieren. Einige optionale Konfigurationen umfassen:

  • Hinzufügen zusätzlicher Bereiche zu Ihrem Netzwerk und Konfigurieren von Area Border Routern (ABRs)

  • Ermöglicht Dial-on-Demand-Routing-Backup auf der OSPF-fähigen Schnittstelle zur Konfiguration von OSPF über eine Demand Circuit wie einen ISDN-Link. (Sie müssen bereits eine ISDN-Schnittstelle konfiguriert haben.) Da Bedarfsleitungen nicht den gesamten Datenverkehr passieren, der zur Aufrechterhaltung einer OSPF-Nachbarschaft (z. B. Hello-Pakete) erforderlich ist, konfigurieren Sie Dial-on-Demand-Routing, damit einzelne Knoten in einem OSPF-Netzwerk trotz fehlender LSA-Börsen die Nachbarschaften aufrechterhalten können.

  • Reduzierung des Speichers, den die Knoten zur Pflege der Topologiedatenbank verwenden, indem Stub- und Nicht-Stubby-Bereiche konfiguriert werden

  • Sicherstellen, dass nur vertrauenswürdige Routing-Geräte am Routing autonomer Systeme teilnehmen, indem Authentifizierung ermöglicht wird

  • Steuerung des Datenverkehrsflusses im Netzwerk durch Konfiguration von Pfadmetriken und Routenauswahl

Bei der Beschreibung der Konfiguration von OSPF werden die folgenden Begriffe wie folgt verwendet:

  • OSPF bezieht sich sowohl auf OSPF Version 2 (OSPFv2) als auch auf OSPF Version 3 (OSPFv3)

  • OSPFv2 bezieht sich auf OSPF Version 2

  • OSPFv3 bezieht sich auf OSPF Version 3