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Grundlegende Informationen zur Layer 3-Multicast-Funktionalität auf SRX5K-MPC

Multicast ist eine "One Source, Many Destinations"-Methode für die Datenverkehrsverteilung. Das bedeutet, dass nur die Adressen, die explizit angeben, dass sie die Informationen von einer bestimmten Quelle empfangen müssen, den Datenverkehrsstrom empfangen.

In der Datenebene des Gehäuses der SRX-Serie leitet der Module Port Concentrator (SRX5K-MPC) der SRX5000-Serie Layer-3-IP-Multicast-Datenpakete weiter, die Multicastprotokollpakete (z. B. MLD-, IGMP- und PIM-Pakete) und die Datenpakete umfassen.

In eingehender Richtung empfängt das MPC Multicastpakete von einer Schnittstelle und leitet sie an den zentralen Punkt oder an eine Service Processing Unit (SPU) weiter. Die SPU führt Multicastroutensuche, datenstrombasierte Sicherheitsprüfung und Paketreplikation durch.

In Ausgangsrichtung empfängt das MPC Kopien eines Multicastpakets oder von Layer-3-Multicast-Steuerungsprotokollpaketen von SPU und überträgt sie entweder an Multicast-fähige Router oder an Hosts in einer Multicastgruppe.

Im Gehäuse der SRX-Serie führt die SPU, falls vorhanden, die Multicastroutensuche durch, um ein eingehendes Multicastpaket weiterzuleiten und es für jede ausgehende Multicastschnittstelle zu replizieren. Nach dem Empfang replizierter Multicastpakete und der entsprechenden ausgehenden Schnittstelleninformationen von der SPU überträgt das MPC diese Pakete an den nächsten Hop.

Hinweis:

Auf allen Geräten der SRX-Serie beträgt die Failover-Verzögerung während des RG1-Failover mit Multicast-Datenverkehr und einer hohen Anzahl von Multicastsitzungen von 90 bis 120 Sekunden, damit der Datenverkehr auf dem sekundären Knoten fortgesetzt wird. Die Verzögerung von 90 bis 120 Sekunden ist nur für das erste Failover erforderlich. Bei nachfolgenden Failovers wird der Datenverkehr innerhalb von 8 bis 18 Sekunden fortgesetzt.