Help us improve your experience.

Let us know what you think.

Do you have time for a two-minute survey?

 
 

Grundlegendes zum Datenpaketfluss in einer Junos Fusion-Topologie

Alle Ethernet-Datenpakete, die zwischen Aggregationsgeräten und Satellitengeräten in einer Junos Fusion-Topologie ausgetauscht werden, enthalten einen ETAG-Header (E-Channel-Tag), der einen ECID-Wert (E-Channel Identifier) enthält. Der ECID-Wert, der vom Aggregationsgerät zugewiesen wird, identifiziert den erweiterten Quell- oder Zielport an einem der angeschlossenen Satellitengeräte.

In einer Beispiel-Junos Fusion-Topologie, bei der ein Aggregationsgerät mit zwei Satellitengeräten verbunden ist, können die folgenden Layer-2-Unicastdaten Paketfluss -Szenarien auftreten:

  • Szenario 1: Ein Host auf einem Satellitengerät sendet ein Paket an einen anderen Host auf demselben Satellitengerät. Beispiel: Host 2 sendet ein Unicastpaket an Host 4. Beide Hosts sind mit Satellitengerät 1 verbunden. (Siehe Abbildung 1.)

  • Szenario 2: Ein Host auf einem Satellitengerät sendet ein Paket an einen anderen Host auf dem anderen Satellitengerät. Beispielsweise sendet Host 2, der mit Satellitengerät 1 verbunden ist, ein Unicastpaket an Host 7, der mit Satellitengerät 2 verbunden ist. (Siehe Abbildung 2.).

Abbildung 1: Layer 2-Unicast-Datenpaketfluss durch eine Junos Fusion-Topologie – Szenario 1 Layer 2 Unicast Data Packet Flow Through a Junos Fusion Topology—Scenario 1
Abbildung 2: Layer 2-Unicast-Datenpaketfluss durch eine Junos Fusion-Topologie – Szenario 2 Layer 2 Unicast Data Packet Flow Through a Junos Fusion Topology—Scenario 2

In Szenario 1, in dem Host 2 ein Unicast-Datenpaket an Host 4 sendet, treten die folgenden Ereignisse auf:

Anmerkung:

Es werden nur die Ereignisse aufgelistet, die von Junos Fusion-Komponenten ausgeführt werden. Ereignisse, die von Komponenten behandelt werden, die nicht spezifisch für die Junos Fusion-Topologie sind, werden ausgeschlossen.

  1. Der erweiterte Port EP2 auf Satellitengerät 1 empfängt das Paket von Host 2.

  2. Satellitengerät 1 fügt einen ETAG-Header in das Paket ein. Der ETAG-Header enthält den ECID-Wert (ECID 2), der von Aggregationsgerät 1 dem erweiterten Port EP2 zugewiesen wird.

  3. Auf Satellitengerät 1 sind zwei Uplink-Ports (UP1 und UP2) mit Aggregationsgerät 1 verbunden. Dadurch kann der Datenverkehr zwischen den Geräten ausgeglichen werden. In diesem Fall wird der Uplink-Port UP1 gewählt, um das Paket an den kaskadierten Port CP1 auf Aggregationsgerät 1 weiterzuleiten.

  4. Beim Empfang des Pakets extrahiert Aggregationsgerät 1 den ECID-Wert (ECID 2) aus dem ETAG-Header des Pakets und erfährt, dass das Paket vom erweiterten Port EP2 des Satellitengeräts 1 stammt. Aggregationsgerät 1 entfernt dann den ETAG-Header aus dem Paket.

  5. Aggregationsgerät 1 führt eine Suche nach Host 4 durch. Das Ergebnis der Suche ist der erweiterte Port EP4 auf Satellitengerät 1.

  6. Auf Aggregationsgerät 1 sind zwei kaskadierte Ports (CP1 und CP2) mit Satellitengerät 1 verbunden. Dadurch kann der Datenverkehr zwischen den Geräten ausgeglichen werden. In diesem Fall wird der kaskadierte Port CP2 gewählt, um das Paket an den Uplink-Port UP2 auf Satellitengerät 1 weiterzuleiten.

  7. Das Paket wird an den kaskadierten Port CP2 weitergeleitet, wo ein neuer ETAG-Header und ein neuer ECID-Wert (ECID 4) hinzugefügt werden, der von Aggregationsgerät 1 dem erweiterten Port EP4 zugewiesen wird.

  8. Das Paket wird über den Uplink-Port UP2 des Satellitengeräts 1 empfangen.

  9. Satellitengerät 1 extrahiert den ECID-Wert (ECID 4) aus dem ETAG-Header des Pakets und ordnet dann ECID 4 dem erweiterten Port EP4 zu.

  10. Host 4 empfängt das Paket vom erweiterten Port EP4.

In Szenario 2, in dem Host 2 ein Unicast-Datenpaket an Host 7 sendet, sind die auftretenden Ereignisse die gleichen wie in Szenario 1, mit Ausnahme der folgenden:

  • Ereignis 5: Aggregationsgerät 1 führt eine Suche nach Host 7 durch. Das Ergebnis der Suche ist der erweiterte Port EP7 auf Satellitengerät 2.

  • Ereignis 6: Auf Aggregationsgerät 1 sind zwei kaskadierte Ports (CP3 und CP4) mit Satellitengerät 2 verbunden. Dadurch kann der Datenverkehr zwischen den Geräten ausgeglichen werden. In diesem Fall wird der kaskadierte Port CP4 gewählt, um das Paket an den Uplink-Port UP4 auf Satellitengerät 2 weiterzuleiten.

  • Ereignis 7: Das Paket wird an den kaskadierten Port CP4 weitergeleitet, wo ein neuer ETAG-Header und ein neuer ECID-Wert (ECID 7) hinzugefügt werden, die von Aggregationsgerät 1 dem erweiterten Port EP7 zugewiesen werden.

  • Ereignis 8: Das Paket wird über den Uplink-Port UP4 auf Satellitengerät 2 empfangen.

  • Ereignis 9: Satellitengerät 2 extrahiert den ECID-Wert (ECID 7) aus dem ETAG-Header des Pakets und ordnet dann ECID 7 dem erweiterten Port EP7 zu.

  • Ereignis 10: Host 7 empfängt das Paket vom erweiterten Port EP7.