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CERN blickt mit Juniper Networks in die Ursprünge des Universums – und ist bereit für die nächste wissenschaftliche Entdeckung

CERN entscheidet sich für Juniper, um seine Netzwerkapazität für den Umgang mit extremen Datenmengen für wissenschafliche Projekte ebenso wie für alltägliche Aufgaben zu erhöhen

München, 4. November 2019 –Juniper Networks (NYSE:JNPR), einer der führenden Anbieter von sicheren, KI-gesteuerten Netzwerken, wird ab sofort seine Netzwerk-Lösungen bei CERN (European Organization for Nuclear Research) implementieren. Als eines der weltweit größten und renommiertesten Zentren für wissenschaftliche Forschung, plant CERN, die Kapazität seiner Rechenzentren zu erhöhen. Gleichzeitig möchte das Forschungsinstitut die Konfiguration und das Management seiner Data Center automatisieren, um die steigenden Forschungsanforderungen zu erfüllen. CERN setzt Juniper Network Switches der QFX-Serie, Ethernet-Switches der EX-Serie und evaluiert Tungsten Fabric ein, um ein Netzwerk für extrem hohe Computering-Anforderungen zu entwickeln.

Die Mission des CERN ist es, zu erforschen, wie das Universum funktioniert. Das CERN, Standort des bekannten Large Hadron Collider (LHC), erweitert die Grenzen des menschlichen Wissens durch seine Forschung in der Grundlagenphysik. CERN entschied sich für Juniper Networks aufgrund der leistungsstarken, hochdichten Switches, die bestens dabei unterstützen, die Geheimnisse des Universums zu erschließen.

Die LHC Experimente sind darauf ausgelegt, bis zu 1,7 Milliarden Protonen-Protonen-Kollisionen pro Sekunde zu beobachten und ein Datenvolumen von mehr als 7,5 Terabyte pro Sekunde zu erzeugen. Nur einige dieser Ereignisse führen zu neuen Entdeckungen; daher wird der Datenfluss gefiltert und auf ein überschaubares Maß reduziert. Die LHC Experimente Trigger and Data Acquisition Systems übernehmen die Datenfilterung und -erfassung. Darüber hinaus kontrollieren sie die Infrastruktur. Das Switching-Portfolio von Juniper bietet eine Konnektivität mit hohen Datendurchsatz und unterstützt so die Erfassung von Informationen und Infrastruktur-Kontrolle.

Das Genfer CERN Rechenzentrum unterstützt alle wissenschaftlichen Projekte, Experimente und Verwaltungssysteme. Dazu gehören die Erkennung kamerascheuer Pentaquarks und Charme-Mesonen ebenso wie die täglichen Videokonferenzen und Gehaltsabrechnungen. Das Netzwerk des Rechenzentrums unterstützt mehr als 15.000 Server und 260.000 Prozessorkerne. Beispielsweise erhalten Forscher auf der ganzen Welt die Daten der LHC-Experimente zur Analyse über dieses Netzwerk. Allein in den vergangenen zwölf Monaten übertrug das Netzwerk 370 Petabyte an Daten.

Die Highlights in Kürze:

  • Um seine Rechenzentren auf die nächste Welle der wissenschaftlichen Forschung vorzubereiten, setzt CERN den QFX10008 Ethernet Switch von Juniper für das neue Kernnetzwerk des Rechenzentrums ein. Der QFX10008-Switch erfüllt die Anforderungen des CERN an eine schnelle, zuverlässige Konnektivität und eine Portdichte von 100 Gbits, um den kontinuierlich wachsenden Traffic zu bewältigen. Das Kernnetzwerk lässt sich von 40 Gbits bis zu 100 Gbits skalieren.

  • Der QFX Switch bietet eine Konnektivität mit hohem Durchsatz und ist damit bestens geeignet, die Datenerfassung und die Infrastrukturkontrolle des ATLAS-Experiment zu unterstützen. Eine Reihe virtueller Router-Instanzen mit unterschiedlichen Class-of-Service-Richtlinien ermöglichen unterschiedliche Arten von Traffic, darunter Management, Kontrolle, Daten, Monitoring und Simulation, eine verbesserte Redundanz, Load Balancing sowie eine höhere Netzwerk-Effizienz.

  • Der EX9200 Ethernet Switch von Juniper verbindet 11.000 Geräte. Er unterstützt außerdem den LHC-Betrieb und -Experimente sowie die Kontroll- und Sicherheitssysteme. Die Architektur ermöglicht ein robustes, zuverlässiges und skalierbares Netzwerk.

Automatisierung vereinfacht die Konfiguration und Verwaltung von 400 Routern und Switches auf dem CERN Campus. Open Source spielt eine entscheidende Rolle, um die Forschungsanforderungen von Mitarbeitern auf der ganzen Welt zu erfüllen.

Zitate:

„Nach der Elektrizität ist die Vernetzung für uns am CERN das wichtigste Element. Für die Physiker ist es notwendig, dass die Daten der Experimente ins Rechenzentrum transportiert werden. Dort lassen sie sich sich dann verarbeiten und an unsere Partner auf der ganzen Welt senden. Wir haben auch Tausende von Mitarbeitern, die Zugriff auf die Forschungsdatenbank benötigen und regelmäßig auf E-Mails und das Web zugreifen müssen. Wenn also das Netzwerk nicht funktioniert, funktioniert CERN nicht. Juniper hat ein Netzwerk bereitgestellt, das den Betrieb und die Experimente des Colliders ebenso wie das Rechenzentrum und den Backbone unterstützt.“
– Tony Cass, IT Infrastructure Group Lead, CERN

„Juniper ist sehr stolz darauf, mit dem CERN zusammenzuarbeiten. Wir führen eine dynamische Automatisierung und ein robustes Netzwerk ein – damit unterstützen wir die Organisation, die nächste Stufe wissenschaftlicher Entdeckungen einzuleiten, damit wir unser mysteriöses Universum besser verstehen."
– James Morgan, Vice President, Enterprise Sales, EMEA Juniper Networks

Weitere Informationen:

Über Juniper Networks

Juniper Networks hinterfragt die inhärente Komplexität im Multicloud-Zeitalter von Netzwerken mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die die Art und Weise verändern, wie Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten und leben. Juniper vereinfacht den Prozess hin zu einer sicheren und automatisierten Multicloud-Umgebung, um geschützte und KI-gesteuerte Netzwerke zu ermöglichen, die die Welt verbinden. Weitere Informationen finden Sie unter: Juniper Networks (www.juniper.net.de) oder folgen Sie Juniper auf Twitter, LinkedIn und Facebook.

Media Relations:

Tanja Schürmann
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