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Juniper Networks: Self-Driving Networks dank neuer Juniper Bots einen Schritt näher an der Realität

Expansion des Contrail Portfolios und des Juniper Extension Toolkit beschleunigt die Einführung von intent-based Networking

München, 7. Dezember 2017Juniper Networks (NYSE: JNPR) bringt Unternehmen, Service und Cloud Provider mit Juniper Bots einen Schritt näher an die Realisierung des Self-Driving Network. Dies ist eine Reihe neuer Anwendungen, die den Netzwerkbetrieb vereinfachen, indem sie Vorsätze in automatisierte Workflows sowie in Aktualisierungen zum Juniper Extension Toolkit umsetzt.

Mit unterschiedlichen Betriebskonditionen, die eine Vielzahl von Applikationen über Multi-Cloud-Umgebungen hinweg bedienen, wurden Netzwerke komplexer. Netzwerkbetreiber investieren in Infrastrukturen, um die Anforderungen von Verbrauchern und Unternehmen kosteneffizient zu skalieren. Komplexe Programmiersprachen, die extrem gut ausgebildete Entwickler benötigen, waren bislang die einzige Automatisierungsmöglichkeit.

Darüber hinaus hat die zugrundeliegende Technologie nur kleine Fortschritte hinsichtlich einer vereinfachten Mensch-Maschine-Interaktion gemacht. Dies hindert eine schnelle Einführung von Netzwerk-Automation. Für eine aktuelle Studie befragte Juniper Kunden und Partner nach den größten Hürden für eine Automation:

  • 43 Prozent gaben an, dass fehlende Weiterbildung und Qualifizierungen die Einführung von Netzwerk-Automation verhindern.

  • 33 Prozent der Befragten sprachen von einer fehlenden End-to-End-Lösung als Hürde für Netzwerk-Automationsbemühungen.

Netzwerkbetreiber konnten in der Vergangenheit nur einen kleinen Teil aller Netzwerkdaten analysieren, was zum Problem beitrug. Der Grund dafür waren fehlende Technologien. Daher musste jahrzehntelang das Wunschverhalten vorgegeben werden – und zwar jeweils pro Konfigurationsmodus, Gerät für Gerät. Um dies zu lösen, entwickelte Juniper Contrail Intent Bots und AppFormix Analytics Bots. Beide verändern die Art und Weise, wie Netzwerkbetreiber mit dem Netzwerk interagieren.

Die Highlights in Kürze:

  • Juniper Bots bilden ein wachsendes Ökosystem neuer Software-Anwendungen, die sich auf Intention und Analyse konzentrieren, Workflows automatisieren und den Zyklus komplexer maschinenfokussierter Automationstools durchbrechen. Die Bots nutzen sowohl die Contrail als auch die AppFormix Plattformen. Sie integrieren Echtzeit-Analysen, die die Anforderungen der Geschäftswelt (das „Was“) in automatische Konfigurationsveränderungen über das gesamte Netzwerk hinweg (das „Wie“) übertragen. Zu neuen Juniper Bots gehören:

    • Contrail PeerBot automatisiert bislang schwerfällige Netzwerk-Peering-Prozesse – das Verwalten von verschiedenem Border Gateway Protocol (BGP) Routing und komplexe Richtliniendurchsetzung – um die Realisierung von Richtlinien zu vereinfachen und on-demand Skalierung zur Verfügung zu stellen.

    • Contrail TestBot ist eine Applikation, mit der Juniper Netzwerkbetreiber dabei unterstützt, eine DevOps Herangehensweise für kontinuierliche Integration / kontinuierliche Implementierung einzuführen. Der Bot automatisiert die kontinuierliche Prüfung von Design-, Provisionierungs- und Implementierungsveränderungen innerhalb des Netzwerks.

    • AppFormix HealthBot ist ein Fitness- und Gesundheits-Tracker für das Netzwerk, der auf Machine Learning basiert. Er nutzt AppFormix, um Netzwerkdaten in Echtzeit zu sammeln und Einblicke zu gewinnen. HealthBot setzt Troubleshooting, Wartung und Echtzeit-Analysen in eine intuitive Anwendererfahrung um. Damit liefert der Bot Betreibern handlungsorientierte Erkenntnisse zur Gesundheit des gesamten Netzwerks.

     

  • Juniper Extension Toolkit (JET) Verbesserungen: Juniper hat das bestehende Management- und Kontroll-API-Framework von JET auf die Datenebene erweitert. Damit können Programmierer Applikationen entwickeln, die einen direkten Zugriff auf die Datenebene von Juniper vMX und MX Series 3D Universal Edge Routern haben. Entwickler, die JET einsetzen, haben jetzt Zugriff auf fortschrittliche Netzwerk-Programmierbarkeit mit Junos OS. Damit erhalten sie eine bessere Kontrolle über die Chips, die die programmierbaren Edge Router steuern.

Zitate:

„Ein Netzwerk zu betreiben, ist eine der ressourcenintensivsten IT-Funktionen in jedem Unternehmen, Cloud oder Service Provider Organisation. Egal, ob es sich um die kontinuierliche Wartung handelt, Workloads in die Cloud zu migrieren oder neue Services zu implementieren: Jeder Schritt musste bislang im Detail durchdacht sein und benötigte unzählige Planungs- und Implementierungsstunden. Juniper Bots bringt uns einen Schritt näher, das Self-Driving Network zu realisieren. Ein solches Netzwerk benötigt deutlich weniger menschliche Eingriffe. Gleichzeitig kann sich das IT-Team auf strategischere Geschäftsinitiativen fokussieren. Um mit der Geschwindigkeit des Business mithalten zu können, müssen Netzwerkbetreiber weniger Zeit damit verbringen, die manuellen Netzwerkhebel zu bedienen – und mehr Zeit damit, die Absichten der Unternehmen zu erfüllen.“

— Sally Bament, Vice President, Service Provider Marketing, Juniper Networks

„Service Provider und Unternehmen werden die angekündigten Technologien in der Zukunft priorisieren und Netzwerkautomation nutzen, um das Potenzial von Machine Learning und künstliche Intelligenz besser auszuschöpfen. Als einer der führenden Netzwerkanbieter scheint Juniper eine führende Rolle dabei übernommen zu haben, das Self-Driving Network in die Realität umzusetzen.“

— Rajesh Ghai, Research Director, Carrier Network Infrastructure, IDC

Weitere Ressourcen:

Über Juniper Networks

Juniper Networks geht neue Wege mit Produkten, Lösungen und Services, die die Wirtschaftlichkeit von Netzwerken verändern. Das Juniper Team arbeitet eng mit Kunden und Partnern zusammen, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, die automatisierte, skalierbare und sichere Netzwerke zur Verfügung stellen. Weitere Informationen finden Sie unter: Juniper Networks (www.juniper.net/de) oder folgen Sie Juniper auf Twitter und Facebook.

Media Relations:

Tanja Schürmann
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