Content Direct ist eine grundlegend neuartige Lösung für die Bereitstellung von Inhalten. Netzwerk-Provider können damit ihren Kunden Inhalte effizienter bereitstellen und dabei zugleich die Rahmenbedingungen für höchste Rentabilität schaffen.
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Das Problem
Netzwerk-Service-Provider sehen sich gegenwärtig mit einer rasanten Zunahme von Online-Video-Datenverkehr konfrontiert, die hauptsächlich durch Lastspitzen entsteht. Ursache dieser Entwicklung ist die steigende Zahl von Geräten der Unterhaltungselektronik, bei denen die herkömmliche Anzeige des Fernsehprogramms mit der Benutzung einer Internetverbindung kombiniert wird.
Darüber hinaus geht der allgemeine Trend weg von kurzen benutzergenerierten Online-Videoclips, wie YouTube, hin zu längeren Videofilmen. Dieser Anstieg der durchschnittlichen Sehdauer pro Benutzer erhöht das Risiko von Netzwerkengpässen, und damit von Qualitätseinbußen für den Kunden. Um diesem Risiko effektiv entgegenzuwirken, müssen die Netzwerkinvestitionen erhöht werden, um die Kapazität zu steigern.
Die Lösung
Content Direct ist eine Lösung von Juniper Networks, mit der Netzwerk-Service-Provider ihr Netzwerk für die Bereitstellung von Inhalten optimieren können. Die Lösung verlagert Online-Video und andere Inhalte weg vom Backbone-Netzwerk und anderen Übergabepunkten, um das Gesamtdatenaufkommen im Netzwerk zu reduzieren und damit die Netzwerkkosten zu senken.
Zusätzlich können Netzwerk-Service-Provider mit Content Direct die Quality of Experience verbessern und dadurch eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen, was sich positiv auf die Fluktuationsrate auswirkt und die Rahmenbedingungen für die Rentabilität der Bereitstellung von Inhalten schafft.
Die Content Direct-Lösung umfasst folgende Komponenten:
Media Flow Controller: Stellt die hoch skalierbare und effiziente Caching-Funktionalität bereit, welche die Speicherung und Zustellung beliebter Inhalte innerhalb des Netzwerks von Service Providern ermöglicht.
Universal Edge-Router der MX-Serie: Stellt Funktionen für die intelligente Weiterleitung von Inhalten und intelligentes Edge-Routing bereit, welche die angeforderten Inhalte zum Media Flow Controller leiten und für die letztendliche Zustellung an die Endanwender sorgen.
Server Load Balancing (SLB): Wenn an der Peripherie des Netzwerks mehrere Media Flow Controller betrieben werden, wird SLB benötigt, um die Last zwischen den Media Flow Controllern zu verteilen. Die Lastverteilung kann dabei über die integrierte SLB-Funktion der MX-Router realisiert oder durch einen Drittanbieter-SLB-Partner bereitgestellt werden.