Die externe Routing-Engine XRE200 ist ein eigens entwickeltes Gerät der Serverklasse, das mit internen Routing-Engines zusammenarbeitet. So wird eine bessere Skalierbarkeit der Verarbeitungskapazität und Steuerungsebene bei der Verwaltung von EX8200-Virtual-Chassis-Konfigurationen erreicht.Die XRE200 wird mit Junos 10.4 ausgeliefert.
Weitere Informationen über die Switches der EX8200-Serie
Stabilität und Verfügbarkeit: Die XRE200 bietet mit redundanten 160-GB-Festplatten, redundanten, bei laufenden Betrieb austauschbaren lastausgleichenden Netzteilen sowie redundanten, bei laufenden Betrieb austauschbaren Lüftern ein Höchstmaß an Verfügbarkeit.
Leistung und Skalierbarkeit: Die XRE200 verfügt über einen Intel Core2 Duo Prozessor (2,1 GHz) mit 2 MB Layer-2-Cache, 4 GB DRAM-Speicher und einen internen 4-GB-Flash-Speicher. Damit ist sie bestens dafür ausgerüstet, die Leistung zu liefern, die für die Unterstützung EX8200-basierter Virtual-Chassis-Konfigurationen erforderlich ist. Für skalierbare Konnektivität mit der EX8200-Virtual-Chassis-Konfiguration sorgen bei der XRE200 ein fester RJ-45-10/100/100BASE-T-Port an der Vorderseite sowie zwei Steckplätze für optionale 4-Port-GbE-VCCI-Module (Virtual-Chassis-Control-Interface-Module), die für XRE-zu-XRE oder XRE-zu-Virtual-Chassis-Verbindungen bestimmt sind. Wenn das glasfaserbasierte GbE-SFP-VCCI-Modul eingesetzt wird, können Virtual-Chassis-Elemente bis zu 40 km voneinander entfernt sein.
Verwaltung: Ein LCD-Bildschirm an der Vorderseite der XRE200 kann für den Bring-Up des Geräts, Rollbacks der Konfiguration, Alarm- und LED-Statusmeldungen sowie die Wiederherstellung der Standard-Switch-Einstellungen genutzt werden. Der RJ-45-Konsolenport an der Vorderseite und der 10/100/1000BASE-T-Ethernet-Port ermöglichen Out-of-band-Verwaltung. Für die Datenspeicherung steht an der Vorderseite ein USB-Laufwerk zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es vier Optionen für die Geräteverwaltung: das standardmäßige Junos OS CLI, das integrierte J-Web-Management Tool, Juniper Networks Network and Security Manager (NSM), eine Verwaltungslösung auf Systemebene, sowie Verwaltungssysteme von Drittanbietern, beispielsweise HP OpenView-, IBM Tivoli- und Computer Associates Unicenter-Software.