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Am 16. November 2010 gab Juniper Networks wie erwartet bekannt, den WLAN-Anbieter „Trapeze Networks“ für 152 Millionen US-Dollar zu übernehmen. Trapeze war eine Abteilung des Technologie- und Kabelanbieters „Belden“ und wurde 2008 für geschätzte 133 Millionen US-Dollar erworben, um das Portfolio an Kupfer- und Glasfaserkabeln sowie Konnektivitätsprodukten von Belden zu ergänzen. Der Versuch, kabelgebundene und drahtlose Konnektivität in einem Unternehmen zu vereinen, schlug fehl. Daher entschied man sich, Trapeze wieder auszugliedern. In einer nachfolgenden Erklärung gab Juniper Networks am 6. Dezember bekannt, Altor Networks, einen Anbieter für Virtualisierungssicherheitstechnologie für sichere, cloud-basierte Implementierungen in Unternehmen, für geschätzte 95 Millionen US-Dollar zu übernehmen. Die Tatsache, dass Juniper bereits eine feste OEM-Beziehung mit Altor eingegangen war, zeigt deutlich, dass Virtualisierungssicherheit für Juniper eine äußerst wichtige Komponente im sich weiter entwickelnden Sicherheitsportfolio ist. Diese beiden Akquisitionen sind Teil einer umfassenderen Unternehmensentwicklung von Juniper. Aufbauend auf dem traditionellen Routing-Geschäft und der Akquisition von NetScreen sowie aufgrund des ständigen Wachstums seines Enterprise-Switching-Geschäfts seit der Einführung 2010 beginnt Juniper nunmehr deutlichen Einfluss auf und Bedeutung für den Markt für Unternehmensnetzwerke zu erlangen. Juniper geht davon aus, dass sich der Enterprise-Switching-Markt mit einem Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar und mehr an einem Wendepunkt befindet – sowohl hinsichtlich des Aktualisierungszyklus für Technologie sowie für Upgrades und Erweiterungen als auch hinsichtlich der Marktdynamik in Bezug auf Virtualisierung, Konvergenz und Video. Das Timing der Erweiterung des Unternehmensportfolios bei Netzwerken und Sicherheit scheint sich für Juniper auszuzahlen. |
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Dezember 2010
Marktführer müssen Fortschritt, Aufwand und Einfluss bei allen Entscheidungen und Visionen aufeinander abstimmen. Durch ihre Handlungen wird die Messlatte für alle Produkte auf dem Markt höher gelegt und die Richtung, in die sich die Branche entwickelt, möglicherweise geändert. Um im „Leaders“-Quadrant zu bleiben, müssen Anbieter hinsichtlich Leistung, Skalierbarkeit und Schutz hervorragend aufgestellt sein und im Vertrieb dominieren. Ein führender Anbieter ist jedoch nicht für alle Käufer die erste Wahl, und Kunden sollten nicht annehmen, dass sie nur von Anbietern im „Leaders“-Quadrant kaufen dürfen. Um auf der rechten Seite der Grafik zu bleiben, müssen führende Anbieter (und Visionäre) Richtungen folgen, die den Wettbewerb revolutionieren. Sie müssen anderen nicht nur voraus sein, sondern Funktionen anbieten, mit denen Hürden beim Vertrieb des Anbieters und bei der Implementierung durch den Käufer genommen werden können.Ein Beispiel für eine Maßnahme, die den Wettbewerb revolutioniert, könnte die Einführung eines Smartphone-Clients sein, der hinsichtlich Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Benutzerakzeptanz überlegen ist und einen enormen Anstoß für neue VPN-Implementierungen für Smartphones geben kann. Anbieter, die zwar neue Technologieentwicklungen verfolgen, aber nicht die Entscheidungsfindung des Käufers und die Implementierung verändern, oder Unternehmen, die ihrem Produkt Funktionen hinzufügen, um im Vergleich zum Konkurrenzprodukt mit denselben Funktionen ein vollständigeres Produkt anbieten zu können, revolutionieren den Wettbewerb nicht. In einem gereiften VPN-Markt verkaufen führende Anbieter sowohl Produktfamilien für eine weite Netzwerkinfrastruktur als auch eigenständige VPNs. Zu den Käufern von Produkten führender Anbieter zählen größere Unternehmen und/oder Projekte, die Produkte so weit auslasten, dass Probleme der Skalierbarkeit und Wartbarkeit erkennbar werden. Eine schnelle Reaktion ist entscheidend. Größere Investitionen in die Bereitstellung von Hilfe und Support tragen sehr zur Kundenzufriedenheit bei. |
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Juli 2009
Aktueller Ausblick: Herausforderung |
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Juli 2009
Die Geschäftsstrategie für das Ethernet-Switching von Juniper zielt auf die Anforderungen von Hochleistungsnetzwerken ab. Im Vordergrund stehen dabei Rechenzentrumsnetzwerke, für die Juniper als bahnbrechender Technologieanbieter fungieren will. Der Erfolg bei der NYSE ist eine entscheidende Bestätigung dieser Strategie. |