Pressemitteilungen

Pressezentrum

2015

Navigation
Neue Spine-Switches für Cloud-Rechenzentren von Juniper Networks bieten höchste Automatisierung, Skalierbarkeit und Leistung
Die neuen Switches der QFX10000-Serie mit speziellem Chipsatz und neuer Junos Fusion Software für Rechenzentren sorgen für ein einfacheres Netzwerkdesign und langfristigen Investitionsschutz

München, 12. März, 2015Juniper Networks (NYSE: JNPR), der Branchenführer für Innovationen im Bereich der Netzwerktechnik, stellte anlässlich des aktuellen Innovation Showcase 2015 die neuen Spine-Switches der QFX10000-Serie sowie die neue Junos Fusion Software für Rechenzentren vor. Damit liefert das Unternehmen einen neuen Evolutionssprung im Bereich der Netzwerkskalierungs- und Automatisierungsfunktionen. Die neuen Produkte wurden speziell für Kunden entwickelt, die öffentliche oder private Clouds betreiben sowie für traditionelle IT-Rechenzentren zur Bereitstellung von schnellen und umfangreichen, für das Internet konzipierten Netzwerken. Die Switches der QFX10000-Serie sind die ersten Switch-Lösungen für Rechenzentren, die über den neuen Q5-Chip von Juniper verfügen. Dieser speziell angefertigte ASIC bietet eine größtmögliche Performance, Portdichte und Skalierbarkeit und ermöglicht damit die Erweiterung von Cloud-Netzwerken entsprechend den jeweiligen Geschäftsanforderungen.

Da Organisationen zunehmend ihre Unternehmensassets, geistiges Eigentum und Geschäftsanwendungen in öffentliche und private Rechenzentren und die Cloud verlagern, sollte auch das Netzwerk schnell und skalierbar sein und mit dem Unternehmenswachstum Schritt halten können. Denn für Rechenzentrumsnetzwerke sind Schnittstellen mit 10G und 40G heute häufig nicht mehr ausreichend, sondern vielmehr 100G-Netzwerke erforderlich. Angaben von Dell’Oro zufolge sollen die Ausgaben für die 100GE-fähige Netzwerkausrüstung von etwas über 100 Millionen Dollar im Jahr 2014 auf knapp 8 Milliarden Dollar im Jahr 2019 ansteigen.

Um sich dieser Herausforderung zu stellen, bieten die Switches der QFX10000-Serie Kunden maximale Portdichten mit 10, 40 und 100GE sowie höchste Performance und umfassende Skalierbarkeit des Gesamtsystems. Zusammen mit der Offenheit und den Automatisierungsfunktionen des Junos Betriebssystems wird mit den neuen Switches sichergestellt, dass Kunden von Juniper ihre Clouds und Rechenzentren beliebig skalieren können und gleichzeitig auch weit in der Zukunft den maximalen Nutzen aus der Netzwerkinfrastruktur ziehen.

Die Highlights der QFX10000-Serie

Die QFX10000-Serie und Junos Fusion für Rechenzentren ergänzen die MetaFabric-Architektur von Juniper Networks und sind einsetzbar in traditionellen, mehrstufigen, IP- und Ethernet- sowie in vollständig virtualisierten Netzwerken. Die Lösungen bieten Kunden eine größtmögliche Flexibilität bei der Bereitstellung. In einer einzigen Plattform integrieren die Switches der QFX10000-Serie Spine-, Core- und Data Center Edge-Funktionen und verringern damit deutlich die Netzwerkkomplexität sowie den Investitionsaufwand (CapEx).

Mit der neuen Produktserie erweitert Juniper das erfolgreiche QFX-Portfolio um hochskalierbare und hochperformante Spine-Switches, zusätzlich zur QFX5100-Serie, die idealerweise für den Einsatz als Leaf-Switch oder kleineres Spine-Switch konzipiert ist. Somit bietet Juniper Networks ein umfassendes Portfolio, mit dem sämtliche Anforderungen an ein Rechenzentrumsnetzwerk erfüllt werden – vom Rechenzentrum im Unternehmen bis hin zur extrem umfangreichen privaten oder öffentlichen Cloud.

Die QFX10000-Serie wird drei Plattformen umfassen, die den neuen, innovativen Q5-Chipsatz nutzen.

Branchenführende Skalierbarkeit und Portdichte für langfristigen Investitionsschutz:

  • Die kompakten Spine-Switches QFX10002 weisen branchenweit die höchste Portdichte von 100GE auf und werden fest konfiguriert in einem Gehäuse mit zwei Höheneinheiten ausgeliefert. Kunden können innerhalb desselben Switches von 40GE auf 100GE aufrüsten. Zudem bieten die Switches, im Vergleich zu größeren und „stromfressenden“ Switches der Mitbewerber, eine 2 bis 4mal höhere Systemskalierung und eine 5 bis 10mal höhere logische Skalierung. Damit wird ein einfacheres, effizienteres Netzwerkdesign erzielt und die Betriebskosten spürbar verringert.
  • Der QFX10008 besteht aus einem modularen Gehäuse mit acht Slots und verfügt über eine bahnbrechende Portdichte von 100GE und bis zu 48Tbps Gesamtsystemkapazität.
  • Der QFX10016 wird eine bislang unerreichte Systemkapazität von bis zu 96Tbps erreichen und kombiniert damit die marktführende Portdichte mit einem leistungsstarken Gehäuse mit 16 Slots

Junipers Eigenanfertigung Q5-Chip ermöglicht beispiellose Performance für Cloud-Switches:

  • Der Q5-ASIC bildet das Herzstück der neuen Switches der QFX10000-Serie und bietet umfassende Telemetrie-Funktionen, mit denen die Analytik und Automatisierung der QFX10000-Serie erhöht werden.
  • Mit extrem großen Buffer und einer Architektur, die vielfältige und anspruchsvolle Anwendungen unterstützt, bietet der Q5-ASIC zuverlässige Performance, skalierbare Virtualisierung für SDN sowie die logische Skalierung für Anwendungen wie Big Data, Video und IP-Speicher.
  • Der Q5-ASIC nutzt die Hybrid Memory Cube-Technologie, die nicht in standardgefertigten Chips enthalten ist.

Offene und automatisierungsfähige Softwarearchitektur:

  • Die flexible und offene Architektur Junos Fusion für Rechenzentren verwendet dieselben Switching-Bausteine wie das QFabric-System. Durch Automatisierungsfunktionen wird eine Kohärenz erzeugt und das gesamte Rechenzentrum nicht mehr wie mehrere verschiedene Netzwerkelemente behandelt, sondern als ein einziges Netzwerk verwaltet.
  • Junos Fusion sorgt für die einfache Automatisierung der Konfiguration von neuen Netzwerken und verringert das Risiko von Konfigurationsfehlern. Zusammen mit EVPN/VxLAN vereinfacht Junos Fusion die Anwendungsplatzierung in mehreren Netzwerkschichten.
  • Die Funktionserweiterungen der QFX-Serie für die Junos DevOps Feature-Suite ermöglichen Kunden das Schreiben von benutzerdefinierten Anwendungen zur Interaktion mit Junos in jeder beliebigen Programmiersprache.
  • Die neue Switch-Serie wurde konzipiert, um das Netzwerk-Management und die Bereitstellung zu vereinfachen und zu automatisieren. Erreicht wird diese Vereinfachung durch vielfältige Automatisierungs- und Orchestrierungswerkzeuge wie beispielsweise Junos Space Network Director oder Branchentools wie z.B. Puppet, Chef, Ansible und OpenStack.
  • Die Integration in die Cloud Analytics Engine von Juniper automatisiert die Netzwerk-Fehlersuche und -analyse. Damit werden die Betriebsausgaben verringert und die Netzwerkseffizienz maximiert.

Die neuen Switches werden nacheinander ausgeliefert. QFX10002 wird als erste Plattform im zweiten Quartal 2015 verfügbar sein.

Weitere Highlights vom Innovation Showcase 2015

  • Juniper gab ferner seinen erweiterten Converged Supercore bekannt, der neue kundenspezifische Chips, Aktualisierungen des PTX-Routers und erweiterte SDN-Funktionen durch den NorthStar Controller beinhaltet. Mit diesen neuen Innovationen wird Juniper branchenweit die leistungsstärkste und optimierte Core-Routing-Plattform zur Verfügung stellen. Service Provider sind somit in der Lage, eine Welt optimal zu vernetzen, in der sich die Anforderungen an die Bandbreiten schnell und unvorhersehbar entwickeln.
  • Zudem kündigte Juniper die Verfügbarkeit von Express Path an. Die Optimierungsfunktion für die Services Gateways der SRX5000-Serie wird den Durchsatz drastisch erhöhen, die Latenz reduzieren und die Session-Skalierbarkeit für Unternehmen und Service Provider verbessern. Mit der neuen Technologie kann die SRX-Firewall mit den riesigen Mengen an Datenverkehr in hochperformanten Netzwerken Schritt halten.

Zitate

„Durch die starke Zunahme und das kontinuierliche Wachstum von Cloud-Workloads entsteht die Notwendigkeit für die nächste Generation von Rechenzentrumsinfrastrukturen. Laut IDC sollen sich die Ausgaben von Unternehmen und Service Providern für eine Infrastruktur zur Bereitstellung von Cloud-Diensten im Jahr 2017 auf 65 Milliarden belaufen. Um dieser zunehmenden Welle von Cloud-Diensten gerecht zu werden, müssen Data Center Spine-Switches künftig 100GbE bei hohen Portdichten und in großem Umfang unterstützen. Gleichzeitig müssen immer kompliziertere Softwaremerkmale wie Programmierbarkeit, automatisierte Verwaltung und erweiterte Analysefunktionen angeboten werden. Mit der Einführung der QFX10000-Serie und anderen wichtigen Automatisierungs- und Architekturbausteinen erfüllt Juniper diese von der Cloud verursachten Anforderungen an die Intelligenz und Leistung des Spine-Switching für Rechenzentren.“
Brad Casemore, Research Director, Datacenter Networks at IDC

„Mit der Einführung der QFX10000-Serie auf der Grundlage des neuen Q5-Chip hat Juniper Networks die Messlatte hinsichtlich Netzwerkgröße, Dichte und Performance deutlich höher gelegt. Durch die Ergänzung dieser neuen Switch-Serie optimieren wir unser bestehendes QFX-Portfolio. Kunden können nun aus diesem umfassenden Portfolio die für sie optimalen offenen, flexiblen und hochskalierbaren Lösungen für traditionelle Rechenzentren im Unternehmen, aber auch für umfangreiche Cloud-Umgebungen wählen.“
Jonathan Davidson, Executive Vice President, General Manager, Juniper Development und Innovation at Juniper Networks

Zusätzliche Informationen

Über Juniper Networks

Juniper Networks (NYSE: JNPR) bietet Innovationen für Router, Switches und Sicherheitslösungen. Von der Netzwerkarchitektur bis hin zum Endgerät, liefert Juniper Networks Software, Chips und Systeme, die die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Netzwerks verbessern. Weitere Informationen finden Sie bei Juniper Networks (www.juniper.net/de) auf Twitter und Facebook.

Juniper Networks, Junos, Converged Supercore sind registrierte Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. in den USA und anderen Ländern. Die Logos von Juniper Networks, Junos und MobileNext sind Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. Alle anderen Markenzeichen, Service-Marken, registrierte Markenzeichen und registrierte Service-Marken sind im Besitz ihrer jeweiligen Inhaber.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf zukünftige Ereignisse oder Bedingungen beziehen, welche mehreren Risiken und Ungewissheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse, Programme und finanzielle Lage des Unternehmens könnten sich infolge der zahlreichen Faktoren, von denen einige außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen, erheblich von jenen unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen unterscheiden. Diese Faktoren sind im an die US-Börsenaufsicht eingereichten Formular 10-Q enthalten. Alle Aussagen, die im Rahmen dieser Pressemitteilung gemacht wurden, gelten nur für den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Juniper Networks unterliegt keiner Verpflichtung die Informationen hinsichtlich dieser Pressemitteilung, bevorstehender Termine oder sich verändernder Umstände nach Veröffentlichung dieser Pressemitteilung zu informieren.