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Juniper Networks definiert mit dem ersten virtuellen Carrier-Grade-Router die Netzwerkindustrie neu
Neue virtualisierte Angebote ermöglichen High-IQ-Netzwerken die geschäftlichen und betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten zu revolutionieren

München, 6. November 2014 – Laut aktuellen Schätzungen wird es bis zum Jahre 2020 weltweit 50 Milliarden Geräte geben, die mit dem Internet verbunden sind.* Der konstant steigende Bedarf nach höherer Bandbreite, kombiniert mit speziellen Anforderungen, stellt Service-Provider und Unternehmen vor große Herausforderungen. Um diese Barrieren zu überwinden, präsentiert Juniper Networks (NYSE: JNPR), der Branchenführer für Innovationen im Bereich der Netzwerktechnik, eine virtualisierte Version der Universal Edge Routing-Plattform MX 3D. Diese gibt Service-Providern und Unternehmen die Möglichkeit, nahtlos die Vorteile virtueller und physikalischer Netzwerkdienste zu nutzen. Das erlaubt ihnen schnell Dienste zur Verfügung zu stellen und kosteneffektiv dem Bedarf der Kunden einen Schritt voraus zu sein. Der Juniper Networks vMX 3D Universal Edge Router ist der branchenweit erste komplett virtualisierte Carrier-Grade-Router und läuft als Software auf x86 Servern. Juniper stellt zudem eine Reihe neuer Funktionen vor, die Kunden unterstützen, High-IQ-Netzwerke zu bauen, die die Vorteile von Virtualisierung und Automation nutzen.

Zeit ist Geld: Schnelligkeit ist ein zentraler Wettbewerbsvorteil Virtualisierung hat den Weg in die heutige Geschäftswelt gefunden. Im gleichen Maße suchen Unternehmen nach geeigneten Wegen die geschäftliche Agilität zu erhöhen – so wie es bereits bei der Einführung und dem Einsatz von Cloud-Diensten und der privaten Cloud zu beobachten war. Das Marktforschungsinstitut IDC hat bestätigt, dass die Virtualisierung auch zunehmend in deutschen Unternehmen zum Einsatz kommt: 70 Prozent haben bereits Erfahrungen mit Server-Virtualisierung, 44 Prozent mit Netzwerk- und 40 Prozent mit Speicher-Virtualisierung. Zeit die normalerweise für die Prüfung und Qualitätskontrolle neuer Hardware sowie für Trainings bei verschiedenen Geräten und Betriebssystemen verwendet wird, kann effektiv eingespart werden. Die Virtualisierung ermöglicht Service-Providern nahtlos und kostengünstig neue, umsatzgenerierende Dienste wie virtuelle Sicherheit, Multicast-Video oder verwaltete Cloud-Dienste aufzubauen – und das in Minuten, nicht Monaten.

Skalierbarkeit: Wenn die Nachfrage nicht steigt, können getätigte Investitionen für andere Zwecke verwendet werden Das zu transferierende Datenvolumen über Netzwerke ist stark angestiegen und wird zunehmend volatil und unvorhersehbar, während der zunehmende Bedarf an Over-the-Top (OTT) -Inhalten von Webseiten wie Netflix, Facebook und Amazon dieses Problem zusätzlich verstärkt. Aus diesem Grund müssen Service-Provider einen agilen Geschäftsansatz finden, der ihnen erlaubt, in der Geschwindigkeit ihres Geschäftsumfeldes neue Dienste zu entwickeln, auszubauen oder zu skalieren und gleichzeitig die hochleistungsfähige Infrastruktur beizubehalten, um mit steigenden Datenvolumen mithalten zu können. Mit einem vMX kann ein Carrier klein starten und schnell auf steigende Anforderungen reagieren.

Das richtige Werkzeug für das richtige Projekt: Nie wieder den Hammer verwenden müssen, um eine Schraube zu drehen Der vMX kann auch in Kombination mit physikalischen MX Routern verwendet werden. Für die Service-Provider Kunden von Juniper Networks ist jeder einzelne Markt unterschiedlich, sodass in manchen Situationen physikalisches, in anderen Situationen virtuelles Routing sinnvoller ist. Da alle Juniper Routing-Plattformen mit Junos OS laufen und somit gemeinsame Funktions- und Feature-Merkmale aufweisen, können Carrier, die bereits MX Plattformen verwenden, ohne Probleme einen vMX in ihr Angebot aufnehmen. Damit haben Service-Provider die maximale Flexibilität, das richtige Werkzeug für das richtige Projekt zu verwenden.

vMX Highlights:

 

  • Vollständige MX Feature-Unterstützung auf x86 Servern: Da der vMX als Software auf x86 Servern läuft, können Service-Provider und Unternehmen schnell neue Routing-Services, die auf bereits etablierten Juniper MX Grundlagen basieren, aufsetzen. Dank dem vMX können Unternehmen neue Möglichkeiten bei der Erstellung neuer Services und bei Auslieferungsmodellen erkunden. Gleichzeitig werden die Risiken und Kosten, die bei der Einführung eines Hardware-zentrierten Services entstehen, reduziert. Service-Provider und Unternehmen können leicht x86 Ressourcen einsetzen, um diese an sich ändernde Geschäftsprioritäten ihrer Kunden anzupassen.
  • Junos und Trio optimiert: vMX läuft auf Junos OS, einem der weltweit verbreitetsten Routing-Betriebssysteme und unterstützt die gleichen programmierbaren Junos Trio Chipsatz-Features wie das gesamte Portfolio der MX-Serie. Juniper Kunden erhalten damit Zugang zu vielen Features, die nahtlos über existierende, physikalische und virtuelle Infrastrukturen funktionieren und keine neuen Trainings erfordern.
  • Für die Cloud entwickelt: vMX wurde von Grund auf für die Verwendung auf x86 Servern entwickelt. Er kann durch Contrail sowie OpenStack orchestriert und mit Junos Space verwaltet werden. Das komplette vMX Feature-Set bietet eine konsistente Erfahrung für Operator und Endnutzer und gibt Kunden die Flexibilität, sowohl physikalische als auch virtuelle Router basierend auf ihren Geschäftsanforderungen zu nutzen. Verfügbarkeit: Juniper Networks vMX wird im ersten Quartal 2015 verfügbar sein.

 

Weitere Neuigkeiten:

 

  • Juniper erweitert sein Contrail Portfolio mit der Einführung der Contrail Cloud, einer neuen OpenStack-basierten Softwareplattform für Cloud-Ressourcen-Orchestrierung und Lebenszyklus-Management, die Computer, Netzwerk, Speicher und Virtualisierung zusammenbringt. Zusammen mit Contrail Networking, früher bekannt als Juniper Networks Contrail SDN Controller, bietet Contrail Cloud die Basis, das Grundgerüst und die Umgebung, um eine schlüsselfertige NFV-Lösung zu liefern, die die Entwicklung von Services für eine schnellere Wertschöpfung beschleunigt. Contrail Cloud liefert virtuelle Netzwerkfunktionen (VNFs) wie Juniper Networks Firefly Perimeter, eine komplett virtuelle Sicherheitslösung, die sowohl Firewall, Antivirus, Anti-Spam und Intrusion Prevention System (IPS) enthält. Contrail Cloud ist ab sofort verfügbar und wird von einer ganzen Reihe von Technologiepartnern unterstützt, darunter Amdocs, Akamai und Canonical.
  • Juniper kündigt zudem an, dass mit der Einführung der neuen Junos DevOps Funktionen alle Routing-Plattformen erweitert werden, um eine programmierbare Grundlage für Netzwerkinfrastruktur zu liefern. Junos Continuity ist eine Funktionserweiterung mit der neue Hardware-Funktionen oder Upgrades eingeführt werden können, ohne dass die Version des Betriebssystems aktualisiert werden muss. Kostspielige Qualifikationsprüfungen und Produktivitätsverlust über Monate oder gar Jahre werden so vermieden. Junos Continuity wird im ersten Quartal 2015 verfügbar sein. Zusätzlich ist Junos nun in der Lage mit einem breiten Aufgebot an Konfiguration-Management-Lösungen wie Puppet, Chef und Ansible und Programmiersprachen wie Ruby und Python zu integrieren, um IP- und IT-Domänen zu vereinheitlichen. Applikationen können so reibungsloser denn je mit einem der weltweit verbreitetsten Netzwerk-Betriebssysteme arbeiten.

Um Kunden beim Übergang zu High-IQ-Netzwerken zu unterstützen, bietet Juniper Networks in Verbindung mit strategischen Partnern eine große Anzahl professioneller Dienste an. Diese beinhalten Assessment-, Planungs- und Migrations-Dienste, um Kunden bezüglich Roadmap-Entwicklung, Design, Einsatzplanung und bei der Integration in ihren bestehenden Betrieb zu helfen, sodass sie ihre Virtualisierung-Strategie ab sofort starten können.

Zitate:„Mit dem vMX kann Carrier-Grade Routing in der Zeit eingesetzt werden, die es braucht eine virtuelle Maschine einzurichten, die elastisch mit virtueller Kapazitäten skaliert. Wenn nötig kann der vMX zudem zu einer physikalischen, leistungsstarken MX-Plattform für anspruchsvolle Auslastung migriert werden. Dies bietet Kunden einen größeren Freiraum, um klein anzufangen, mit neuen Diensten zu experimentieren, schnell zu wachsen und profitabel im gesamten Service-Lebenszyklus zu bleiben.“ – Tom Ruban, Vice President System Engineering EMEA bei Juniper Networks.

„Die schnelle Erweiterung verschiedener Service-Angebote beansprucht das traditionelle SP-Modell stark. Der neue virtuelle MX Router von Juniper Networks wird Service-Providern erlauben, schnell neue Dienste auf x86 Geräten einzusetzen. Xantaro kann so die leistungsstarken Funktionalitäten eines physikalischen MX Routers in einer virtualisierten Umgebung anbieten und Kunden schnell neue Dienste bereitstellen.“ – Peter Sievers, Solutions Architect, Xantaro EMEA. * „Delivering Digital Infrastructure – Advancing the Internet Economy.” World Economic Forum in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group, 2014.

Über Juniper im Bereich

„Routing“ Juniper Networks setzt sich schon immer für eine unkonventionelle Denkweise ein. Die Routing-Lösungen basieren auf fortschrittlichen Innovationen in allen Bereichen der Netzwerktechnologie – von Juniper entwickelte Hardware, Systeme und Software. Diese Lösungen sind nach wie vor ein Maßstab für Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Service- Entwicklung und bieten Kunden einen Wettbewerbsvorteil sowie die Möglichkeit die weltweit besten Netzwerke zu errichten.

Über Juniper Networks

Juniper Networks (NYSE: JNPR) bietet Innovationen für Router, Switches und Sicherheitslösungen. Von der Netzwerkarchitektur bis hin zum Endgerät, liefert Juniper Networks Software, Chips und Systeme, die die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Netzwerks verbessern. Weitere Informationen finden Sie bei Juniper Networks (www.juniper.net/de) auf Facebook oder Twitter.

Juniper Networks und Junos sind registrierte Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. in den USA und anderen Ländern. Die Logos von Juniper Networks, Junos und MobileNext sind Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. Alle anderen Markenzeichen, Service-Marken, registrierte Markenzeichen und registrierte Service-Marken sind im Besitz ihrer jeweiligen Inhaber.

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