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Juniper Networks präsentiert Vision, Strategie und Lizensierungsmodell für Software Defined Networks

Umfassender Ansatz beinhaltet sechs Schlüsselprinzipien und ein Vier-Stufen-Plan, um Unternehmen und Service Providern den Übergang zu SDNs zu ermöglichen

LAS VEGAS, 16. Januar, 2013 – Juniper Networks (NYSE: JNPR), der Branchenführer für Innovationen im Bereich der Netzwerktechnik, hat auf seiner jährlich stattfindenden Global Partner Conference die wohl umfassendste Strategie der Branche zum Thema SDN (Software DefinedNetworking) vorgestellt. Dieser Ansatz erleichtert Unternehmen und Dienstleisternden Übergang von einem traditionellen Netzwerk zu einem SoftwareDefinedNetwork, einem Netzwerk mit einer frei konfigurierbaren Infrastruktur. Die SDN-Strategie von Juniper beinhaltet klare Vorgaben zur Implementierung von SDN. Diese ermöglichen Unternehmen eine schnellere Konzeption und Bereitstellung neuer Services bei gleichzeitig geringerem Kostenaufwand.

Junipers SDN-Strategie basiert auf sechs Leitsätzen, mit denen das Unternehmenden größten Herausforderungen der Branche begegnet:

1.Netzwerksoftware bestehend aus vier klar getrennten Komponenten: Management, Services, Steuerung und Transport. Die Software bildet die BasisderNetzwerkarchitektur und garantiert so die Optimierung der einzelnen Elemente innerhalb des Netzwerks. 2.Zentralisierung der relevantenFunktionen für Management, Servicesund der Steuerungssoftware,um die Netzwerkkonzeption zu vereinfachen und Betriebskosten zu senken. 3.Einbindung in die Cloud für elastische Skalierbarkeit und flexible Bereitstellung. Dies ermöglicht nutzungsbasierte Preismodelle, um die Einführungszeit neuer Services zu verkürzen sowie die Anschaffungskosten mit dem Nutzwert abzugleichen. 4.Aufbau einer Plattform für Netzwerkanwendungen, Services und die Einbindung in bestehende Managementsysteme, um neue Unternehmensanwendungen zu schaffen. 5.Die Standardisierung der Protokolle ermöglicht eine kompatible Unterstützung unterschiedlicher Hersteller und bietet dadurch eine größere Auswahl sowieeine Reduzierung der Kosten. 6.Anwendung der SDN-Leitsätze in allen Netzwerken und Netzwerkservices, einschließlich Security – von Datacentern, dem Campusnetzwerk, bis hin zu mobilen und kabelgebundenen Netzwerken, die von Service Providern genutzt werden.

Juniper Networks ist der einzige Netzwerkanbieter mit einer SDN-Strategie, die spezielldie heutigen Herausforderungen in Unternehmen berücksichtigt. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist ein Vier-Stufen-Plan, mit dem Kunden von den Vorteilen eines SDN-fähigen Netzwerks bereits heute profitieren können. Die Stufen im Einzelnen:

Stufe 1: Zentralisierung des Netzwerkmanagements sowie der Funktionen zur Konfigurierung und Analyse, um mit einem Single-Master alle Netzwerkgeräte zukonfigurieren. Neben dem Vorteil geringerer Betriebskosten, können Anwender wertvolle Erkenntnisse aus ihren Netzwerken gewinnen, die für ihre Geschäftsentwicklung entscheidend sind. Dankder Anwendungen Junos® Space von Juniper Networks, können Kunden bereits heute schon diese Stufe einsetzen.

Stufe 2: Einrichtung von Service Virtual Machines (VMs), hierbei werden Netzwerk- und Security-Services von der vorhandenen Hardware abgekoppelt. Netzwerk und Security-Services können so unabhängig voneinander erweitert werden, indem standardkonforme X86-Hardware eingesetzt wird. Diese neue Generation programmierbarer Netzwerke wird mit der JunosV App Engine im ersten Quartal 2013 eingeführt. Unterstützt wird diese Stufe durch Juniper Software Advantage, dem neuen und innovativen Ansatz zur Softwarelizensierung von Juniper Networks.

Stufe 3: Einführung einer zentralen Steuerung,mit der mehrere Netzwerk- und Security-Services über unterschiedliche Geräte in Reihe geschaltet werden können. Dies wird als „SDN Service Chaining“ bezeichnet – hierbei werden mit Hilfe vonSoftware neue Services virtuell in den bestehenden Datenfluss innerhalb eines Netzwerks integriert. Bisher wird die Funktion von Service Chaining nur im Ansatz umgesetzt, indem separate Netzwerk- und Security-Hardware verwendet werden. Dank SDN Service Chaining können IT-Verantwortliche dynamisch auf die Anforderungen eines Unternehmens reagieren. Unternehmenkönnen so Zeit, Kosten und Risiken, die mit der Konzeption, Tests und Bereitstellung neuer Netzwerk- und Sicherheitsservices verbunden sind, erheblich reduzieren. Die SDN Service Chaining Funktionen von Juniper Networks werden voraussichtlich ab 2014 verfügbar sein. Die technologische Grundlage dafür werden die SDN-Steuerungstechnologie des kürzlich übernommenen Unternehmens Contrail Systems sowie die weiterentwickelte JunosV App Engine bilden.

Stufe 4: Optimierter Einsatz von Netzwerk- und Security-Hardware, um Höchstleistung zu liefern. Die ersten drei SDN-Stufen bieten neue Netzwerk- und Security-Funktionalitäten. Eine Optimierung der Netzwerk- und Security-Hardware ermöglicht eine Leistungssteigerung um den Faktor zehn oder mehr für kritische Netzwerkaufgaben im Vergleich zu einer reinen Softwarelösung. Mit Hilfe der Kombination aus optimierter Hardware und SDN Service Chaining können Anwender das bestmögliche Netzwerk aufbauen. Die Produkte der MX-und SRX-Reihe von Juniper Networks werden sich weiterentwickeln und die Software-basierte Service Chaining Architektur von Morgen unterstützen. Damit ist sichergestellt, dass Kunden, die bereits investiert haben, heute schon von den Funktionalitäten von SDN profitierenwerden.

Juniper Networks präsentiert zudem Juniper Software Advantage, ein transformatives neues Modell zur Softwarelizensierung und -wartung, mit dem Kunden den Wert der Software über einen längeren Zeitraum hinweg nutzen können.Basierend auf dem Lizensierungssystem für Unternehmenssoftware ermöglicht Juniper Software Advantage den Transfer von Softwarelizenzen zwischen Juniper Produkten und standardkonformen x86-Servern. Die Investitionen von Kunden werden so dauerhaft geschützt. Weitere Vorteile des Programms: Kunden können ihre Zukäufe, bezogen auf die tatsächliche Nutzunganpassen und somit flexibel agieren und Kosteneinsparen.Juniper plant das neue Modell zur Softwarelizensierung noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.Juniper Networks ist das erste Unternehmen der Netzwerkbranche, das ein solch umfassendes Modell anbietet.

Juniper Networks ist im Bereich Serviceprovider und bei Unternehmenskunden sehr gut aufgestellt. Dank der aktuellen Ankündigungen, seiner Software- und Netzwerkinnovationen sowie der Übernahme von Contrail Systems ist Juniper zudem optimal positioniert, den SDN-Markt weiter voranzutreiben.

Zitate:

„Das Thema SDN wird häufig von einem bestimmten Standpunkt aus diskutiert, nur selten aus einer holistischen Perspektive. Dabei werden vorrangig Lösungen der Transport- und Datenebenen betrachtet.Der Ansatz von Juniper ist einer der umfassendsten, den wir von einem Netzwerkanbieter gesehen haben – sowohl vom technologischen Standpunkt aus als auch mit Blick auf das Geschäftsmodell.“

— Vernon Turner, Senior Vice President Research, IDC

„SDN sorgt für eine große Veränderung innerhalb der Netzwerkbranche. Bei Juniper sind wir der Überzeugung, dass die Auswirkungen von SDN wesentlich stärker sind, als von vielen zuvor angenommen. Das Thema Networking wird neu definiert und wir werden neue Gewinner und Verlierer im Markt sehen.Mit klar definierten Leitsätzen, einem Vier-Stufen-Plan und dem ersten softwarezentrierte Geschäftsmodell der Netzwerkbranche greifen wir bei Juniper Networks gezielt die aktuellen Entwicklungen von SDN auf. Wirfreuen uns auf den Mehrwert, den SDN der Branche bietet und darauf, unsere Kunden in dieser Übergangsphase zu unterstützen.“

— Bob Muglia, Executive Vice President, Software Solutions Division, Juniper Networks

„Dank SDN kann die Netzwerkbranche das Angebot für ihre Kunden um zwei kritische Leistungen erweitern. Anbieter haben zum einen nun die Möglichkeit Innovationen schneller zu liefern, gleichzeitig können Kunden diese zeitnah integrieren. Zudem können die Kosten für den Betrieb eines Netzwerks drastisch reduziert werden. Juniper hat den ersten Grundstein gelegt, die Steuerung und Transportfunktionen für Netzwerkhardware zu separieren. Dies ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung der Netzwerktechnologie.“

— Pradeep Sindhu, Co-Founder and Chief Technical Officer, Juniper Networks

Zusätzliche Informationen:

Über Juniper Networks

Juniper Networks bietet Innovationen für Netzwerke. Ob Einzelgeräte oder Rechenzentren, Endverbraucher oder Provider von Cloud-Computing-Diensten – Juniper Networks liefert Software, Chips und Systeme, die die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Netzwerks verbessern. Weitere Informationen finden Sie bei Juniper Networks

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