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Immer mehr Malware für mobile Endgeräte
Allein in der zweiten Jahreshälfte 2011 ist die Zahl an Schadsoftware für Googles Betriebssystem Android um 3325 Prozentgestiegen.Immer neue Tricks locken Verbraucher in die Falle und lassen sie für kostenlose Apps bezahlen.

Sunnyvale, Kalifornien, 15. Februar 2012 – Der Netzwerkausrüster Juniper Networks (NYSE: JNPR) hat heute die neuesten Ergebnisse seines Mobile Threats Reports 2011 veröffentlicht. Das Mobile Threat Center von Juniper, das diesen Bericht erarbeitet hat, ist das einzige Threat Center der Welt, das sich ausschließlich dem Thema mobile Sicherheit widmet. Die Auswertung von Juniper ist eine der größten quantitativen Recherchen dieser Art. Sie beweist: Schadsoftware für Handys haben einen neuen Reifegrad erreicht.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Mobile Threats Reports 2011belegen die Entwicklung der Malware-Attacken auf mobilen Endgeräten:

1. Es gibt so viel Malware wie noch nie. Besonders die Google-Plattform Android ist von Angriffen durch Schadsoftware betroffen.

2. Mobile Malware ist so intelligent wie noch nie. Cyberkriminelle verfeinern ihr Handwerk immer weiter. Sie finden dabei immer wieder neue Wege, sich Schwachstellen der Plattformen und Geräte sowie das Verhalten der Anwender zu Nutze zu machen.

3. Die Barrieren sind niedrig. Die Daten legen hochentwickelte und hochtechnische Attacken ebenso offen wie einfacheTricks, die schnell Profit abwerfen. Apps sind für Hacker der beliebteste Weg, sich Zugriff auf Geräte zu verschaffen, da Smartphone-Nutzer sich so viele Apps herunterladen wie noch nie.

Click to Tweet: @JuniperNetworks Global Research belegt Anstieg in Mobile Malware http://bit.ly/JNPRnewz

Das Mobile Threat Center von Juniper hat für den Mobile Threats Report 2011 über 790.000 Applikationen und Schwachstellen für jedes bekannte mobile Betriebssystem untersucht.

 

  • Weitere Schlüssel-Erkenntnisse des Reports sind:
  • Zwischen 2010 und 2011 verzeichnete das Mobile Threat Center insgesamt einen Anstieg um 155 Prozent bei mobiler Malware auf allen gängigen mobilen Plattformen.
  • Allein in der zweiten Jahreshälfte 2011 wuchs die Zahl der Schadprogramme für Googles Betriebssystem Android um 3325 Prozent.
  • Die große Mehrheit mobiler Malware war Spyware (63 Prozent), 36 Prozentwaren SMS-Trojaner.
  • Auf das Apple-Betriebssystem iOSgibt es weiterhin weniger Angriffe, was am abgeschlosseneren Charakter des Ökosystems liegt; 2011 gelang es Sicherheitsforschern dennoch, eine ungeprüfte Applikation im Apple App Store zu platzieren.
  • Die Malware-Typen mit der größten Wachstumsrate im vergangenen Jahr waren die sogenannten „Fake Installer“. Fake Installer sorgen dafür, dass ihre Opfer unbewusst für gehackte Versionen beliebter Applikationen bezahlen, die eigentlich kostenlos angeboten werden.
  • Zusätzlich zu der steigenden Bedrohung durch Schadsoftware bleibt das Risikobewusstsein von Verbrauchern und Unternehmen weiterhin sehr gering: Allein im vergangenen Jahr benötigte fast jeder fünfte Anwender der Junos Pulse Mobile Security Suite (eine Sicherheits- und Managementlösung für mobile Endgeräte von Juniper)Hilfe, um ein verloren gegangenes Smartphone zu lokalisieren.

 

„Der drastische Anstieg von Malware für Smartphones und Tabletsin Verbindung mit der Sorge um verlorene und gestohlene Geräte zeigt, wie wichtig mobile Sicherheit ist – eine Angelegenheit, die alle betrifft und nicht nur Organisationen. Wir bei Juniper glauben, dass der Aufbau von Vertrauen in Mobilität genauso wichtig ist, wie der Aufbau von großartigen Netzwerken und leistungsstarken Applikationen.“

-Dan Hoffman, Chief Mobile Security Evangelist, Juniper Networks

„Für Verbraucher und Unternehmen ist es unerlässlich, dass sie die nötigenSicherheitsmaßnahmen vornehmen, wenn sie mobile Endgeräte verwenden. UmSmartphones und Tabletszu schützen, bedarf es einer Kombination verschiedener Maßnahmen. Verbindungen müssen vor ungewollten Unterbrechungen geschützt werden, der Datentransport muss gegen Diebstahl oder vor den Blicken Dritter gesichert werden. Außerdem müssen die Geräte gegen sichschnell verbreitende Malware abgeschirmt werden. Für den Fall eines Diebstahls von Handy oder Tablet müssen Daten, Benutzernamen und Passwörter sicher sein.“ -Sanjay Beri, Vice President und General Manager, Junos Pulse Business Unit, Juniper Networks

Zusätzliche Informationen:

Das Juniper Networks Mobile Threat Center befindet sich in Junipers Mobile Center of Excellence in Columbus im US-Bundesstaat Ohio. Der Mobile Threats Report 2011 kann unter www.juniper.net/security eingesehen werden.

Über Juniper Networks Juniper Networks bietet Innovationen für Netzwerke. Ob Einzelgeräte oder Rechenzentren, Endverbraucher oder Provider von Cloud-Computing-Diensten – Juniper Networks liefert Software, Chips und Systeme, die die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Netzwerks verbessern. Weitere Informationen finden Sie bei Juniper Networks www.juniper.net.

Juniper Networks und Junos sind registrierte Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. in den USA und anderen Ländern. Die Logos von Juniper Networks und Junos sind Markenzeichen von Juniper Networks, Inc. Alle anderen Markenzeichen, Service-Marken, registrierte Markenzeichen und registrierte Service-Marken sind im Besitz ihrer jeweiligen Inhaber.